Morddrohung nach Fake-Profil: Anne Wünsche schaltet nach Betrugsfall die Polizei ein
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Influencerin Anne Wünsche sieht sich erneut mit den Folgen von kriminellem Identitätsdiebstahl im Netz konfrontiert.
Ein Identitätsdiebstahl auf der Creator-Plattform MYM hat für Anne Wünsche ernste Konsequenzen nach sich gezogen. Ein Unbekannter legte unter dem Namen der 35-Jährigen ein gefälschtes Profil an, täuschte einem Mann über Monate eine Liebesbeziehung vor und brachte diesen dazu, erhebliche Geldbeträge zu überweisen.
Eskalation nach Liebes-Betrug im Netz
Als der Betrug aufflog, eskalierte die Situation für die Influencerin dramatisch. Der getäuschte Nutzer kündigte an, Wünsche auf Mallorca aufzusuchen, und sprach zudem eine Morddrohung gegen sie aus.
Die dreifache Mutter konnte den Mann nach eigenen Angaben beruhigen, die psychische Belastung bleibt jedoch hoch. Es mache Angst, für Handlungen bedroht zu werden, die man selbst nicht begangen habe, erklärte Wünsche in einer Pressemitteilung.
Geldüberweisungen an Unbekannte
Besonders die Skrupellosigkeit der Täter verurteilt die Content-Creatorin scharf. Immer wieder würden fremde Personen ihre Identität zweckentfremden, um gutgläubigen Nutzern Geld aus der Tasche zu ziehen.
Anne Wünsche sucht einen Mann.
Wiederholter Fall: Konfrontation im Café
Der Vorfall ist kein Einzelfall. Bereits vor rund einem Jahr wurde Wünsche mit einem nahezu identischen Szenario direkt konfrontiert.

Damals sprach sie ein Mann in einem Café an, der überzeugt war, seit Monaten engen Kontakt mit ihr zu pflegen. Ihm war über ein Fake-Profil sogar ein gemeinsames Auswandern nach Mallorca in Aussicht gestellt worden, wofür er ebenfalls Geld transferiert hatte.
Anne Wünsche auf der Geburtstagsparty von Katja Krasavice.
Polizeianzeige und Warnung an die Öffentlichkeit
Wünsche hat den aktuellen Fall offiziell bei den Ermittlungsbehörden gemeldet. Ihr Ziel ist es, auf die Risiken solcher Betrugsmaschen aufmerksam zu machen.
Auch wenn es oft schwer sei, die Hintermänner digitaler Fake-Profile zu identifizieren, soll der Schritt zur Polizei ein klares Signal setzen und Follower vor leichtfertigen Geldüberweisungen im Internet warnen.


