Mythos Cola Zero: Warum die zuckerfreie Alternative keine gesundheitliche Lösung ist
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Viele Verbraucher greifen zu "Zero"-Produkten, um Zucker zu vermeiden.
Viele Menschen wählen Cola Zero in der Hoffnung, die negativen Folgen von herkömmlichem Haushaltszucker zu umgehen. Doch ist der Griff zur zuckerfreien Variante tatsächlich ein gesünderer Schritt? Experten warnen: Auch die „Zero“-Getränke sind keineswegs unbedenklich.
Die Chemie hinter dem Geschmack
Die Rezeptur von Cola Zero unterscheidet sich in ihrer Grundstruktur kaum von zuckerhaltigen Varianten. Sie besteht aus Wasser, Kohlensäure, Farbstoff (E 150d), natürlichen Aromen, Koffein und Säuerungsmitteln.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Säure und der Süßung. Ein Liter Cola enthält etwa 0,8 Gramm Phosphorsäure, die dem Getränk nicht nur seine spezifische Note verleiht, sondern auch das Koffein in seiner Wirkung verstärken soll. Problematisch dabei: Diese Säure greift direkt den Zahnschmelz an.
Wasser gilt unter Ernährungsexperten als der optimale Durstlöscher.
Aspartam, Cyclamat und Acesulfam-K
Da Zucker in „Zero“-Getränken fehlt, setzen Hersteller auf eine Mischung aus Süßungsmitteln. Während klassische Light-Getränke primär auf Aspartam und Acesulfam-K setzen, wird Cola Zero zusätzlich mit Cyclamat versetzt, was maßgeblich zum unterschiedlichen Geschmacksprofil beiträgt.

Zwar ist herkömmlicher Zucker – egal ob aus Rüben oder Rohrzucker – aufgrund seines Potenzials für Karies, Übergewicht und Fettleber langfristig schädlich, doch die chemischen Alternativen sind keine harmlosen Wundermittel.
Wasser kann durch frische Zutaten wie Zitrone oder Kräuter geschmacklich variiert werden.
Mögliche gesundheitliche Nebenwirkungen
Die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA hat Aspartam eingehend untersucht. Die Substanz besteht zu 50 Prozent aus Phenylalanin, zu 40 Prozent aus Asparaginsäure sowie aus Methanol.
Studien deuten darauf hin, dass die langfristige Aufnahme von Aspartam mit verschiedenen Beschwerden in Verbindung gebracht werden kann. Dazu zählen unter anderem Schwindel, Gedächtnisverlust und Angstzustände. Der Ersatz von Zucker durch künstliche Süßstoffe ist somit aus gesundheitlicher Sicht kritisch zu betrachten.


