Nach 100.000 verkauften Tafeln: Ritter Sport und Haribo bringen Pico-Balla zurück
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Ritter Sport und Haribo setzen ihre gemeinsame Sonderedition im Handel fort.
Die beiden deutschen Süßwarenhersteller Haribo und Ritter Sport setzen ihre Zusammenarbeit fort. Nach dem schnellen Abverkauf der ersten Sonderedition bringen die Unternehmen ihre gemeinsame Schokolade erneut in den Handel – und ergänzen das Angebot um eine neue Sorte.
Neben der bekannten Kombination aus Vollmilchschokolade und Fruchtgummi-Stücken steht diesmal auch eine Variante mit weißer Schokolade in den Regalen.
Hohe Nachfrage nach limitierter Sonderedition
Die Kooperation startete ursprünglich zum 25. Geburtstag des Fruchtgummis Pico-Balla. Für das Jubiläum produzierten die Hersteller eine auf 100.000 Tafeln begrenzte Auflage, die im Handel schnell vergriffen war.
„Sechs Tage nach dem Verkaufsstart sind nur noch knapp die Hälfte aller produzierten Tafeln übrig“, erklärte Coraline Lücker, Brandmanagerin bei Haribo Deutschland, während der ersten Verkaufsphase.
Nach der Vollmilch-Variante kommt die ungewöhnliche Kombination nun auch mit weißer Schokolade raus
Fabian Hönig, Brand Manager bei Ritter Sport Deutschland, betonte das bewusst limitierte Kontingent: „Als exklusives Geschenk zum 25. Geburtstag von Haribo Pico-Balla haben wir das Angebot mit einer Produktion von 100.000 Schokotafeln bewusst begrenzt. Dass die Schokoladentafel so begehrt ist, freut uns umso mehr.“
Zwei Traditionshersteller im Porträt
Hinter dem Gemeinschaftsprojekt stehen zwei der bekanntesten deutschen Familienunternehmen der Süßwarenbranche, die jeweils auf über ein Jahrhundert Geschichte zurückblicken.

Die limitierte Schokolade war bereits kurz nach dem Verkaufsstart nahezu ausverkauft
Vom Bonner Hinterhof zum Weltmarkt
Hans Riegel gründete Haribo am 13. Dezember 1920 in Bonn. Die Produktion begann damals in einer einfachen Waschküche im Hinterhof.
Heute vertreibt der Konzern seine Produkte in fast 200 Ländern, betreibt 15 Produktionsstandorte in zehn Staaten und beschäftigt rund 8.500 Mitarbeiter.
Die quadratische Schokolade aus Stuttgart
Ritter Sport wurde 1912 von Alfred Eugen Ritter und Clara Ritter in Stuttgart-Bad Cannstatt ins Leben gerufen.
Die charakteristische quadratische Form geht auf einen Vorschlag von Clara Ritter aus dem Jahr 1932 zurück. Die Tafel sollte ohne zu brechen in die Jackentasche passen, ohne dabei an Gewicht gegenüber herkömmlichen Riegeln zu verlieren.
Seit 2018 verwendet der Hersteller nach eigenen Angaben ausschließlich zertifizierten Kakao. Wegen neuer europäischer Vorgaben gegen Greenwashing muss das Unternehmen Umweltangaben auf den Verpackungen künftig strenger nachweisen und entsprechende Siegel teilweise mit Aufklebern überdecken.


