Nach 2 Monaten Pause: Russischer Flottenverband mit 163-Meter-Kriegsschiff steuert ins Mittelmeer
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Der U-Boot-Jäger Admiral Lewtschenko führt den russischen Marineverband in Richtung Mittelmeer an.
Nach fast zweimonatiger Pause kehrt die russische Marine ins Mittelmeer zurück. Ein Flottenverband wurde vor der spanischen Atlantikküste gesichtet und nahm Kurs auf die Straße von Gibraltar.
Beobachter gehen davon aus, dass die Schiffe die Meerenge inzwischen passiert haben. Zuletzt hatten am 30. Juni eine Fregatte und ein Tanker die Region verlassen – eine derart lange Abwesenheit russischer Marineeinheiten im Mittelmeer gab es seit zehn Jahren nicht mehr.
Flottenverband mit U-Boot-Jäger und Transportschiff
Den Kern der russischen Gruppe bildet der große U-Boot-Jäger Admiral Lewtschenko aus der Nordflotte. Das Kriegsschiff war bereits Ende Juli in der westlichen Ostsee im Einsatz, um Schiffe der russischen Schattenflotte abzusichern.
Begleitet wird das Kriegsschiff von zwei Versorgungstankern, der General Skobielev und der Akademik Pashin, sowie dem Fracht- und Transportschiff Sparta.

Technische Daten der „Admiral Lewtschenko“
- Länge: 163 Meter
- Breite: 19 Meter
- Verdrängung: ca. 6.200 Tonnen (Standard), 7.900 Tonnen (voll beladen)
- Indienststellung: 30. September 1988
Fokus auf Stützpunkt Tartus in Syrien
Als offizieller Zielhafen für das Transportschiff Sparta ist Port Said in Ägypten angegeben. Frühere Fahrten deuten jedoch auf ein anderes Manöver hin.
Wie Berichte unter Berufung auf den Militärdienst „Defense Express“ verdeutlichen, wurden derartige Routen in der Vergangenheit regelmäßig kurzfristig geändert. Die Sparta lief bereits Anfang 2025 mit Rüstungsgütern den syrischen Marinestützpunkt Tartus an.
Moskau signalisiert mit der Verlegung, dass die russische Militärpräsenz im Mittelmeer und am Stützpunkt Tartus auch nach dem Sturz des Assad-Regimes in Syrien aufrechterhalten werden soll.
