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Nach 5 Jahren ohne gültigen Status: USA schieben rechten Agitator Milo Yiannopoulos ab

Milo Yiannopoulos Aktuelle News

Milo Yiannopoulos wurde von den US-Behörden nach Großbritannien ausgewiesen.

Die US-Einwanderungsbehörde ICE hat den britischen Blogger Milo Yiannopoulos am Flughafen in New Orleans festgenommen und am Freitag in das Vereinigte Königreich abgeschoben. Das bestätigte ein Sprecher des US-Heimatschutzministeriums der Deutschen Presse-Agentur.

Grund für den Zugriff war die Überschreitung seines legalen Aufenthaltsrechts.

Ausweisung nach verpasster Anhörung

Yiannopoulos war am 14. Mai 2019 über New York legal in die Vereinigten Staaten eingereist. Er blieb jedoch über die erlaubte Frist hinaus im Land.

Nachdem er zu einer gerichtlichen Anhörung nicht erschienen war, erließ ein US-Einwanderungsrichter am 22. Juli 2024 die endgültige Ausweisungsverfügung.

Vom Breitbart-Aushängeschild zum Abstieg

Der Brite galt jahrelang als eine der bekanntesten Stimmen der US-amerikanischen Alt-Right-Bewegung. Er fiel durch gezielte Hetze gegen Migranten, Frauen, Schwarze und Liberale auf.

Bruch mit der Szene nach Pädophilie-Aussagen

Im Jahr 2017 wandte sich ein Großteil seines Umfelds ab, nachdem Videoaufnahmen öffentlich wurden, in denen Yiannopoulos sexuelle Beziehungen zwischen Männern und Minderjährigen verteidigte.

Nach 5 Jahren ohne gültigen Status: USA schieben rechten Agitator Milo Yiannopoulos ab

Der Verlag Simon & Schuster kündigte daraufhin seinen Buchvertrag, die konservative CPAC-Konferenz strich ihn als Redner und das rechte Onlinemedium Breitbart News beendete die Zusammenarbeit.

Zuletzt trat er als Berater des US-Rappers Ye (ehemals Kanye West) in Erscheinung. Nach knapp zwei Jahren endete dieses Arbeitsverhältnis im Jahr 2024.

Eigene Forderung nach ICE-Razzien

Noch im vergangenen Jahr hatte sich Yiannopoulos auf der Plattform X ausdrücklich für harte Kontrollen durch die US-Migrationsbehörde ausgesprochen.

Er forderte damals ICE-Kontrollpunkte an Supermärkten, Tankstellen und Regierungsgebäuden in Kalifornien. Wer dort keinen legalen Aufenthaltsstatus nachweisen könne, solle „sofort abgeschoben“ werden.