Nach Beauty-Eingriff in der Türkei: Gina-Lisa Lohfink bangt um ihr Leben
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Gina-Lisa Lohfink leidet unter den langwierigen Folgen einer Schönheitsoperation.
Gina-Lisa Lohfink kämpft erneut mit den dramatischen Langzeitfolgen einer Beauty-OP, der sie sich 2023 in der Türkei unterzog. Die 39-Jährige berichtet aktuell von einem medizinischen Notfall, der sich während ihres Aufenthalts in der Dominikanischen Republik ereignete.
Gina-Lisa Lohfink leidet unter den Folgen einer verpfuschten Beauty-OP.
Alte Wunden brechen in der Karibik auf
An ihrem operierten Bein und Gesäß haben sich alte Wunden erneut geöffnet. Lohfink beschreibt, wie Eiter und Flüssigkeit austreten, was sie zu einer medizinischen Notfallbehandlung vor Ort zwang. Sie erhielt Infusionen sowie Injektionen und steht in engem Austausch mit ihren behandelnden Ärzten in Deutschland.
Die gesundheitliche Lage ist ernst. Die 39-Jährige fürchtet, dass das verbliebene Gemisch aus Aquafilling und Eigenfett in ihrem Körper wie ein „giftiger Cocktail“ wirkt. „Mein Körper sagt, der Dreck muss raus“, erklärte sie gegenüber der „Bild“. Sie bangt um ihr Bein – im schlimmsten Fall fürchtet sie sogar um ihr Leben.
Der Ursprung der Komplikationen
Die Problematik begründet sich in der Verwendung von Aquafilling, einem Polyamidgel-Mix, während der Operation im Jahr 2023. Das Material ist im Laufe der Zeit aus dem Gesäß in Richtung der Oberschenkel gewandert und löst seitdem schwere Entzündungsreaktionen aus.

Bereits Anfang 2026 zeigten MRT-Aufnahmen das Ausmaß der Verlagerungen. Obwohl bei einer Operation im Januar dieses Jahres Teile des Gels entfernt werden konnten, blieb der Leidensweg bestehen. Seit Mai klagt Lohfink öffentlich über eiternde Wunden und ständige Schmerzen.
Zusätzliche Belastung durch das Klima
In der Karibik kamen nun Schwindel, Übelkeit und Erbrechen hinzu. Die hohen Temperaturen belasten ihren ohnehin geschwächten Körper zusätzlich. Lohfink ist weiterhin auf die Einnahme von Antibiotika und Schmerzmitteln angewiesen, um den Alltag bewältigen zu können.
Angesichts ihrer gesundheitlichen Krise hat Lohfink nach eigenen Angaben auch spirituellen Beistand gesucht. Erst vor wenigen Tagen veröffentlichte sie ein Foto, das sie kniend in einer Kirche zeigt. Sie betonte dabei, dass sie dankbar sei, dass ihr Leben noch nicht geendet habe.

