Nach CIA-Besuch in Moskau: Trump schließt Angriff von Putin auf NATO aus
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US-Präsident Donald Trump äußert sich zu den Absichten des Kremls gegenüber dem Militärbündnis.
US-Präsident Donald Trump hat Spekulationen über eine drohende militärische Konfrontation zwischen Russland und dem westlichen Verteidigungsbündnis zurückgewiesen. Im Oval Office erklärte er am Donnerstag (27. August), dass Kremlchef Wladimir Putin keinen NATO-Staat attackieren werde.

Donald Trump im Weißen Haus
„Ich hatte gute Gespräche mit ihm. Er wird kein NATO-Territorium angreifen“, sagte Trump vor Journalisten in Washington. Zuvor hatten Berichte über angebliche Angriffsszenarien für erhebliche Unruhe in den westlichen Hauptstädten gesorgt.
Unangekündigte Geheimdienst-Mission in Moskau
Hintergrund der Äußerungen ist ein kurzfristiger Besuch von CIA-Direktor John Ratcliffe in der russischen Hauptstadt. Der Trump-Vertraute war am Dienstag (25. August) unangekündigt zu Gesprächen im Kreml eingetroffen – es war sein erster bekannter Moskau-Besuch seit seinem Amtsantritt 2025.
US-Medien zufolge übermittelte Ratcliffe eine direkte Warnung an die russische Führung vor militärischen Schritten gegen Bündnispartner. Trump spielte den Vorgang herunter und stufte die Reise als „eine Art Semi-Routine“ ein.
Fokus auf das Baltikum und hybride Bedrohungen
US-Geheimdienstberichten zufolge, über die unter anderem das Wall Street Journal berichtete, standen insbesondere die baltischen Staaten im Zentrum der strategischen Überlegungen. Moskau könnte demnach versuchen, den Zusammenhalt und die Beistandsbereitschaft der NATO-Partner gezielt zu testen.
Eine offene militärische Großinvasion gilt westlichen Sicherheitsexperten derzeit als unwahrscheinlich. Reale Gefahren sehen Nachrichtendienste hingegen in Cyberangriffen, Sabotageakten oder punktuellen Infiltrationen an den östlichen Außengrenzen des Bündnisses.
Der russische Präsident Wladimir Putin
Kreml weist Angriffspläne entschieden zurück
Die russische Regierung wies die Anschuldigungen umgehend zurück. Kremlsprecher Dmitri Peskow bezeichnete Berichte über Offensivpläne gegen NATO-Länder als „alarmistisch“ und realitätsfern.
„Viele solcher Horrorgeschichten werden derzeit veröffentlicht. Sie haben natürlich nichts mit der Realität und mit den Absichten Russlands zu tun“, betonte Peskow. Gleichzeitig warf er den europäischen Staaten vor, eine anhaltend aggressive Haltung gegenüber Moskau einzunehmen.
Auf Nachfragen zu den genauen Absichten Putins bekräftigte Trump seine Position kurz und bündig: „Sie werden nicht angreifen.“ Zu den operativen Details der CIA-Reise machte das Weiße Haus keine weiteren Angaben.

