Nach Drogen-Skandal: Malaysia Airlines unterzieht gesamtes Personal Tests
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Malaysia Airlines reagiert auf einen schwerwiegenden Zwischenfall in Indonesien.
Sicherheitsmaßnahmen verschärft
Die Malaysia Aviation Group zieht Konsequenzen aus einem massiven Drogenfund. Nachdem ein Pilot der Airline Ende Juli in Jakarta festgenommen wurde, wurden sämtliche Piloten des Unternehmens einem Drogentest unterzogen.
Die Ergebnisse waren nach Angaben der Muttergesellschaft durchweg negativ. Die Fluggesellschaft sieht sich nun in der Pflicht, das Vertrauen der Passagiere durch flächendeckende Kontrollen wiederherzustellen.
Ausweitung auf das Kabinenpersonal
Die Maßnahmen beschränken sich nicht nur auf das Cockpit. Ab dem 18. August werden rund 2840 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter auf den Konsum illegaler Substanzen überprüft.
Auch bei der Tochtergesellschaft Firefly sind die Tests bereits in vollem Gange. Bisher liegen auch hier ausschließlich negative Befunde für das Cockpit- und Kabinenpersonal vor.

Der Fall in Jakarta
Auslöser für die Sicherheitsoffensive war ein Vorfall vom 28. Juli. Ein Pilot von Malaysia Airlines wurde nach seiner Ankunft aus Kuala Lumpur in Jakarta festgenommen.
Behörden entdeckten 26 Kilogramm MDMA in seinem Reisegepäck. Ein anschließender Urintest durch den Zoll bestätigte den Konsum von Kokain und Methamphetaminen.
