Nach JP Kraemers Abgang: Dortmunds OB Kalouti gelobt Besserung
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Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti sucht das Gespräch nach dem angekündigten Weggang von JP Kraemer.
Der geplante Umzug von JP Kraemer von Dortmund nach Schwerte sorgt für politische Debatten. Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti (CDU) hat auf die Nachricht reagiert und angekündigt, das direkte Gespräch mit dem Unternehmer suchen zu wollen.

Oberbürgermeister Alexander Kalouti bei einem öffentlichen Termin.
Kalouti übt Selbstkritik
Der Abgang des prominenten Unternehmers wird in der Dortmunder Stadtspitze nicht nur mit Bedauern aufgenommen, sondern auch als Anlass zur kritischen Selbstreflexion genutzt. Kalouti bezeichnete den Weggang als „extrem bedauerlich“.
Gleichzeitig räumte der Oberbürgermeister Handlungsbedarf bei der städtischen Verwaltung ein. „Wir müssen investorenfreundlicher werden“, so Kalouti. Die Stadt müsse ihre Prozesse anpassen, um die Rahmenbedingungen für Unternehmen zu verbessern.

Wirtschaftsförderung in der Pflicht
Auch Heike Marzen, Geschäftsführerin der Dortmunder Wirtschaftsförderung, meldete sich zu Wort. Das Ziel sei nun, den Dialog zu suchen und offene Punkte aktiv anzugehen. „Wir wollen Dinge ausräumen“, betonte Marzen in Bezug auf die atmosphärischen oder strukturellen Gründe, die zu dem Entschluss Kraemers geführt haben könnten.
Ob das Gespräch den Umzug nach Schwerte noch abwenden kann, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch, dass der Vorfall als Weckruf für die lokale Wirtschaftspolitik verstanden wird.
