Nach Spott-Video aus Regensburg: Peter Maffay reagiert scharf auf Fürstin Gloria
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Der öffentliche Schlagabtausch zwischen Peter Maffay und Gloria von Thurn und Taxis sorgt nach den Schlossfestspielen für Aufsehen.
Der Konflikt zwischen Peter Maffay und Gloria von Thurn und Taxis geht in die nächste Runde. Nach einem Parodie-Video der Fürstin äußerte sich der Musiker in einem Interview mit dem Nachrichtenportal t-online nun erstmals öffentlich zu den Vorfällen.
Auf die Frage nach den Reaktionen der Schlossherrin fand Maffay deutliche Worte: „Damit disqualifiziert sie sich selbst. Ich hatte das Gefühl, dass da Alkohol im Spiel war.“
Der Streit zwischen Peter Maffay und Gloria von Thurn und Taxis geht in die nächste Runde
Auslöser bei den Regensburger Schlossfestspielen
Die Auseinandersetzung begann während eines Konzerts am 16. Juli bei den Schlossfestspielen in Regensburg. Gloria von Thurn und Taxis fungiert dort traditionell als Schirmherrin.
Maffay nutzte die Bühne für eine unmissverständliche Ansprache. Er bezeichnete die Spielstätte als „belasteten Ort“, von dem Haltungen ausgingen, die er und seine Band ausdrücklich nicht teilten.
Klare Distanzierung von extremen Positionen
Der Musiker sprach sich während seines Auftritts gegen „radikale, rassistische, menschenverachtende Positionen“ aus – unabhängig davon, ob diese vom rechten oder linken Rand oder aus der Mitte der Gesellschaft stammten.

Hintergrund seiner Äußerungen sind die seit Jahren diskutierten politischen Ansichten der Fürstin, darunter auch ihre Kontakte zur AfD und deren Parteivorsitzender Alice Weidel.
Gloria von Thurn und Taxis hat sich über Peter Maffay lustig gemacht.
Reaktion über die sozialen Netzwerke
Wenige Wochen nach dem Konzert reagierte Gloria von Thurn und Taxis mit einem Spott-Video auf Instagram. Der Clip erschien über den Account ihres Bruders Carl Graf von Schönburg-Glauchau.
Darin ahmte sie Maffays Aussprache und sein markantes rollendes „R“ nach. Zudem kommentierte sie seine Aussagen bezüglich Toleranz, Diversität und des belasteten Veranstaltungsorts mit ironischem Unterton.
Für Maffay ist die Angelegenheit damit allerdings erledigt. Eine weitere Debatte halte er für unnötig, da das Video mit einer sachlichen Auseinandersetzung absolut nichts zu tun habe.


