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On Air Festival

Nach SWR-Aus nach 31 Jahren: Stefan Mross verhandelt mit Privatsendern über „Immer wieder sonntags“

Stefan Mross und Ronja Forcher bei Immer wieder sonntags Aktuelle News

Stefan Mross moderiert die Schlager- und Unterhaltungssendung „Immer wieder sonntags“.

Stefan Mross kündigt Fortführung der Show an

Für Moderator Stefan Mross stand am 30. August eine emotionale Ausgabe auf dem Programm. Nach 31 Jahren endet die Ära des Schlagerformats beim SWR, doch der Gastgeber blickt bereits über das vorläufige Ende hinaus.

Live in der Sendung erklärte Mross vor dem Publikum, dass das Format am darauffolgenden Sonntag Geschichte sein könnte – zumindest vorerst. Gleichzeitig sendete er eine deutliche Botschaft an die Zuschauer.

Gegenüber Reporterin Ronja Forcher betonte Mross im weiteren Verlauf der Show unmissverständlich: „Wir machen weiter mit ,Immer wieder sonntags‘ und das weiß ich.“

Ronja Forcher mit Stefan Mross
Ronja Forcher mit Moderator Stefan Mross

Gespräche über eine neue TV-Heimat

Bereits im Vorfeld hatte Stefan Mross mehrfach klargestellt, dass er seine Arbeit als Moderator fortsetzen will. Im Gespräch mit dem Nachrichtenportal „t-online“ bestätigte er, dass bereits konkrete Gespräche mit Privatsendern laufen.

Nach SWR-Aus nach 31 Jahren: Stefan Mross verhandelt mit Privatsendern über „Immer wieder sonntags“

Details zu potenziellen Partnern oder Sendeplätzen nannte er dabei nicht. In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ unterstrich Mross seine Haltung: Es gehe darum, weiterzudenken und positiv zu bleiben, statt den Verlust der Sendung als plötzlichen Stillstand zu betrachten. Zudem plant er unter anderem einen Gastauftritt bei der TV-Reihe „Der Bergdoktor“.

Ronja Forcher war für „Immer wieder sonntags” als Reporterin im Einsatz.
Ronja Forcher im Einsatz als Reporterin für „Immer wieder sonntags“

Reaktionen von RTL und ProSiebenSat.1

Auf Nachfrage bezüglich einer möglichen Übernahme des Showkonzepts reagieren die großen Privatsender zurückhaltend. RTL teilte der „Abendzeitung München“ mit, dass Spekulationen über Personalien und laufende Projekte grundsätzlich nicht kommentiert werden.

Auch Christoph Körfer, Sprecher der ProSiebenSat.1-Gruppe, äußerte sich defensiv. Er verwies lediglich darauf, dass Stefan Mross weiterhin ein gern gesehener Gast in den Unterhaltungsshows des Senders bleibe.