Nashville plant Flughafen-Umbenennung: 160.000 Stimmen für Dolly Parton
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Dolly Parton verstarb im Alter von 80 Jahren nach einer Krebserkrankung.
Der internationale Flughafen von Nashville soll offiziell nach Dolly Parton benannt werden. Dies kündigten der Gouverneur von Tennessee, Bill Lee, und die Betreibergesellschaft des Airports gemeinsam an. Die Country-Ikone war am Dienstag (25. August) im Alter von 80 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben.
Mit der Namensänderung soll das Andenken an Partons musikalisches und gesellschaftliches Vermächtnis im Bundesstaat dauerhaft verankert werden.
Würdigung durch die Regierung von Tennessee
Gouverneur Bill Lee stimmte den Plan vorab mit dem Team der verstorbenen Sängerin ab, das sich dankbar für die Initiative zeigte.
„Dolly Partons außergewöhnliches Leben ist für immer mit dem Wesen unseres Staates verwoben“, erklärte der Republikaner. Vom ländlichen Ost-Tennessee bis auf die weltweiten Bühnen habe sie stets den Geist des Bundesstaates verkörpert. Es sei passend, dass der Flughafen, an dem Reisende aus aller Welt ankommen, ihren Namen trage.
Dolly Parton verliert Kampf gegen den Krebs.
Entscheidung fällt am 17. September
Formal ist die Umbenennung noch nicht vollzogen. Das zuständige Gremium der Metro Nashville Airport Authority wird den Beschluss bei seiner Sitzung am 17. September auf die Tagesordnung setzen.

Der Vorschlag stützt sich auf breiten Rückhalt. Eine entsprechende Bürgerpetition sammelte mehr als 160.000 Unterschriften, zudem signalisierten sowohl das Parlament von Tennessee als auch der Stadtrat von Nashville ihre Unterstützung.
Vermächtnis über die Musik hinaus
Parton war neben ihrer Musik und ihren unternehmerischen Aktivitäten für ihr umfangreiches philanthropisches Engagement bekannt. Ihre Dollywood Foundation fördert Bildungsinitiativen und soziale Projekte in Ost-Tennessee.
Über das weltweite Programm „Imagination Library“ verschickte ihre Organisation Millionen kostenloser Bücher an Kinder. Internationale Würdigung erfuhr die Musikerin nach ihrem Tod unter anderem auch durch den britischen Buckingham-Palast, der ihren Hit „9 to 5“ bei der Wachablösung spielen ließ.

