Neuer auf Schalke wüst beschimpft: Max Eberl kritisiert Fans nach 0:0-Remis
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Neuer auf Schalke wüst beschimpft: Max Eberl kritisiert Fans nach 0:0-Remis
Manuel Neuers Auftritt in der Veltins-Arena am zweiten Bundesliga-Spieltag wurde von massiven Pfiffen und Schmähungen begleitet. Das torlose 0:0 zwischen dem FC Schalke 04 und dem FC Bayern München stand im Schatten feindseliger Reaktionen gegen den Nationaltorhüter.
Bereits beim Betreten des Rasens zum Aufwärmen empfingen die Heimfans ihren ehemaligen Schlussmann mit gellendem Pfeifkonzert. Neben dem Klassiker „Wir sind Schalker und du nicht“ folgten auch wüste Beschimpfungen von den Rängen.
Deutliche Worte von Bayern-Sportvorstand Max Eberl
Während Neuer die Reaktionen auf dem Platz mit einem Schmunzeln zur Kenntnis nahm, zeigte sich Max Eberl nach dem Schlusspfiff verärgert über das Verhalten des Schalker Publikums.
Zweikampfszene aus der Bundesliga-Partie zwischen dem FC Schalke 04 und dem FC Bayern München.
Besonders die Beleidigungen unter der Gürtellinie verurteilte Eberl scharf. Ausdrücke wie „Hurensohn“ hätten im Stadion nichts verloren.
„Sie sollten stolz sein“
„Sie sollten stolz sein, dass sie so einen großartigen Jungen in ihrer Knappenschmiede ausgebildet haben, der dann Schritte in den Weltfußball getan hat und Welttorhüter sowie Weltmeister geworden ist“, erklärte Eberl.
Pfiffe gegen den FC Bayern seien verständlich, Beleidigungen dieser Art jedoch völlig unangebracht, so der Sportvorstand weiter.
Manuel Neuer im Einsatz beim Auswärtsspiel des FC Bayern München in Gelsenkirchen.
Experten hofften auf respektvollen Empfang
Neuer stammt gebürtig aus Gelsenkirchen, durchlief die Nachwuchsmannschaften der Knappen und wechselte im Jahr 2011 zum Rekordmeister. Das Spiel war voraussichtlich sein letzter Auftritt in der Schalker Arena.
Sky-Experte Lothar Matthäus und Schalke-Legende Olaf Thon hatten im Vorfeld für einen versöhnlicheren Ton plädiert. „Eigentlich sollten sie Manuel Neuer mit Applaus empfangen, gerade in seinem letzten Bundesliga-Jahr“, betonte Matthäus vor dem Anpfiff.


