Oktoberfest München: Traditions-Fahrgeschäft Teufelsrad übermalt freizügige Figuren
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Das Traditionsfahrgeschäft Teufelsrad auf dem Münchner Oktoberfest.
Auf dem Münchner Oktoberfest sorgt eine optische Veränderung an einem echten Klassiker für Diskussionen. Mehrere Figuren des traditionsreichen Fahrgeschäfts „Teufelsrad“ wurden vor dem Start des diesjährigen Volksfests übermalt.

Figuren am Traditionsfahrgeschäft Teufelsrad auf dem Münchner Oktoberfest
Debatte um historische Gestaltung
Der Grund für den neuen Anstrich: Die Darstellungen wurden zuvor als zu freizügig eingestuft. Um Beanstandungen zu vermeiden, griffen die Verantwortlichen zum Pinsel und verhüllten die entsprechenden Bereiche der historischen Dekoration.
Das Teufelsrad gehört seit Jahrzehnten zu den festen Institutionen auf der Münchner Theresienwiese. Die Maßnahme, die traditionsreiche Aufmachung an moderne Vorgaben anzupassen, spaltet nun das Publikum.

Geteilte Reaktionen der Wiesn-Besucher
Die Entscheidung trifft vor Ort und im Netz auf ein geteiltes Echo. Während einige Gäste den Schritt im Sinne des Jugendschutzes und zeitgemäßer Standards verteidigen, sehen andere darin einen unnötigen Eingriff in die bayerische Schausteller-Tradition.
