Orange Flamme am Gasherd: Wann Sie handeln müssen
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Ein ungleichmäßiges Flammenbild deutet oft auf eine unvollständige Verbrennung hin.
Das Signal der Flammenfarbe
Ein funktionierender Gasherd sollte stets eine gleichmäßige, blaue Flamme zeigen. Schlägt diese Farbe in Gelb oder Orange um, ist das ein Warnzeichen.
Das bedeutet, dass das Gas nicht effizient verbrennt oder die Sauerstoffzufuhr am Brenner gestört ist.
Mögliche Ursachen für die Verfärbung
In vielen Fällen ist ein Ungleichgewicht zwischen Gas und Sauerstoff der Grund. Wenn die Luftzufuhr blockiert ist, verbrennt das Gas unvollständig, was die charakteristische orange Färbung hervorruft.
Häufige Auslöser sind:
- Verschmutzungen: Speisereste oder Fettablagerungen rund um den Brenner können den Luftstrom behindern.
- Luftfeuchtigkeit und Aerosole: Ein Ultraschall-Luftbefeuchter in der Nähe kann die Flamme beeinflussen. Mineralien aus dem Leitungswasser gelangen in die Luft und verfärben die Flamme beim Kontakt mit dem Feuer.
Erste Schritte und Fehlerbehebung
Falls ein Luftbefeuchter in Betrieb ist, schalten Sie diesen aus und lüften Sie den Raum gründlich. Überprüfen Sie den Brenner nach etwa 15 Minuten erneut.

Bleibt die Flamme weiterhin orange, ist eine gründliche Reinigung der Brennerköpfe erforderlich. Achten Sie darauf, dass alle Komponenten nach dem Reinigen vollständig trocken und korrekt positioniert sind, bevor Sie den Herd wieder in Betrieb nehmen.
Wann ist ein Fachmann erforderlich?
Ignorieren Sie eine dauerhaft orange Flamme nicht. Eine unvollständige Verbrennung kann Ruß bilden und im schlimmsten Fall die Emission von Kohlenmonoxid erhöhen.
Sollte die Verfärbung trotz Reinigung bestehen bleiben oder bemerken Sie einen ungewöhnlichen Gasgeruch, schalten Sie das Gerät sofort ab. Kontaktieren Sie in diesem Fall unbedingt einen lizenzierten Fachbetrieb für eine professionelle Überprüfung.
