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Paddy Kroetz: Vom TV-Star zum finanziellen Neuanfang

Paddy Kroetz, ehemaliges Gesicht von Toggo TV, bei einem TV-Auftritt. Aktuelle News

Paddy Kroetz prägte fast zwei Jahrzehnte das Programm von Super RTL.

Zwischen 1500 und 2300 Euro netto verdient Patrick „Paddy“ Kroetz nach eigenen Angaben derzeit im Monat. Für den ehemaligen Fernsehstar ist das schlicht zu wenig. In der Sat.1-Realityshow „Villa der Versuchung“, in der unter anderem auch Jenny Elvers über ihre finanzielle Situation spricht, gibt der Moderator tiefe Einblicke in seinen aktuellen Lebensalltag.


Paddy Kroetz während eines TV-Formats.

Nach seinem Aus beim Kindersender Super RTL verlagerte Kroetz seine Aktivitäten ins Netz. Trotz Präsenz auf Plattformen wie YouTube und Twitch kommt der finanzielle Erfolg längst nicht mehr an seine goldenen TV-Jahre heran. Die Teilnahme an der „Villa der Versuchung“ soll nun die Wende markieren.

Fast zwei Jahrzehnte bei Super RTL

Kroetz ist in der Medienbranche kein Unbekannter. Bereits als Jugendlicher verfolgte er den Traum von der Kameraarbeit. Trotz eines Sprachfehlers gelang ihm Ende der 1990er Jahre der Einstieg bei Super RTL. Mit Formaten wie „Paddy on Tour“, „Toggo TV“ und der „Ready, Paddy, Show!“ wurde er zu einem bekannten Gesicht des Senders. Sogar eine Grimme-Preis-Nominierung konnte er im Laufe seiner Karriere verbuchen.

Doch Ende 2018 war Schluss – nach 19 Jahren wurde sein Vertrag nicht verlängert. Während der Sender damals gegenüber der „Abendzeitung“ argumentierte, es habe keine passenden Formate mehr gegeben, blieb die Begründung für Kroetz bis heute unbefriedigend.

Paddy Kroetz: Vom TV-Star zum finanziellen Neuanfang

Kritik am Umgang mit Mitarbeitern

Das jähe Ende der Zusammenarbeit empfindet der Moderator bis heute als menschlich fragwürdig. In einem Interview mit „Massengeschmack-TV“ blickte er auf den Moment der Kündigung zurück: „Dann hieß es: ‚Wir haben nichts mehr für dich.‘ Nach 19 Jahren ist das natürlich ein bisschen wenig.“

Kroetz sparte nicht mit direkter Kritik an seinem ehemaligen Arbeitgeber. Er habe den Verantwortlichen damals ins Gesicht gesagt, dass der Umgang mit Existenzen „echt extrem uncool“ sei. „Bekommen die nie den Umgang mit Menschen beigebracht? Ist das so schwer?“, fragte er rhetorisch.

Neuanfang im Reality-TV

Die „Villa der Versuchung“ soll nun als Sprungbrett dienen. Durch die Konfrontation mit anderen Prominenten in einem neuen Format hofft Kroetz, sich wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und seine finanzielle Situation zu stabilisieren. Dass es in der Sendung zwischen den Teilnehmern hoch hergeht, ist dabei Teil des Konzepts – doch für Kroetz steht weit mehr auf dem Spiel als nur gute Einschaltquoten.