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Paris Brunner beim AS Monaco: Endlich der ersehnte Durchbruch?

Paris Brunner im Trikot von Borussia Dortmund Aktuelle News

Paris Brunner während seiner Zeit bei Borussia Dortmund.

Vom Sorgenkind zum Hoffnungsträger

Paris Brunner hat in den letzten zwei Jahren eine Achterbahnfahrt hinter sich. Nach einer schwierigen Phase im Erwachsenenfußball scheint der 20-jährige Angreifer beim AS Monaco nun die Kurve zu kriegen.

Vier Tore in drei Testspielen unterstreichen seine aktuelle Form. Besonders sein wuchtiger Kopfballtreffer zum 3:2-Sieg gegen den FC Liverpool sorgte für Aufsehen und bewies, dass der Stürmer wieder in der Spur ist.

Der schwierige Abschied vom BVB

Dabei galt Brunner einst als das größte deutsche Talent: Er war Welt- und Europameister mit den U-Mannschaften, Torschützenkönig, bester Spieler dieser Turniere und Träger der Fritz-Walter-Medaille in Gold. Der Übergang in den Profibereich verlief jedoch nicht wie geplant.

Im Sommer 2024 scheiterten die Vertragsverhandlungen mit Borussia Dortmund. Medienberichte sprachen von einem Angebot über 40.000 Euro Monatsgehalt, doch der damals 18-Jährige forderte einen festen Platz im Profikader. Bereits im Herbst 2023 war Brunner vom BVB aus disziplinarischen Gründen suspendiert worden.

Der damalige Sportdirektor Sebastian Kehl resümierte den Abgang mit Bedauern: „Wir hätten Paris gerne langfristig an Borussia Dortmund gebunden, leider wollte er den von uns aufgezeigten Weg nicht mitgehen.“ Brunner verließ den Verein, ohne ein einziges Pflichtspiel für die Profis absolviert zu haben.

Leihe, Verletzungen und Neuanfang

Über Monaco folgte zunächst eine Leihstation bei Cercle Brügge. Ein Muskelfaserriss in der Saison 2024/25 warf ihn zwar zurück, doch in der Abstiegskampf-Phase glänzte er mit sechs Treffern, darunter einem entscheidenden Doppelpack in der Relegation.

Paris Brunner beim AS Monaco: Endlich der ersehnte Durchbruch?

Trotz dieser Lichtblicke blieb die Bilanz durchwachsen. In 28 Einsätzen sammelte er lediglich 1083 Spielminuten. Nach der Rückkehr nach Monaco bremste ihn in der Saison 2025/26 erneut eine Oberschenkelverletzung aus, was ihn auf nur sieben Einsätze und 127 Spielminuten begrenzte.

Konkurrenzkampf in Monaco

Die Vorbereitung 2026/27 ist für Brunner eine Bewährungsprobe. Die Konkurrenz in der Offensive des AS Monaco ist groß: Mit Spielern wie Folarin Balogun, Mika Biereth, Ansu Fati, Takumi Minamino und dem 25 Millionen Euro schweren Neuzugang Matthis Abline ist der Kader hochkarätig besetzt.

Monaco-Trainer Filipe Luís zeigt sich dennoch beeindruckt von der Einstellung des Deutschen. „Er macht es mir schwer, die Startelf zusammenzustellen“, lobt der 41-Jährige. Brunner sei hungrig, bringe viel Energie in die Partie und strahle einen unbedingten Torwillen aus.

Für Luís sind diese „Kopfschmerzen“ bei der Aufstellung das Beste, was einem Trainer passieren kann. Paris Brunner hat seine Chance erkannt – nun muss er sie dauerhaft nutzen.