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Parkside-Stunt: Werbe-Spektakel trifft auf harte Realität

Parkside Performance 20V Akkuschrauber bei einem PR-Stunt am London Eye. Ratgeber & Tipps

Parkside inszeniert seine Performance-Linie mit einer massiven PR-Aktion am London Eye.

Ein PR-Coup der Superlative

Lidl feiert das 30-jährige Bestehen seiner Eigenmarke Parkside mit einem massiven Marketing-Aufwand. Nachdem das Unternehmen bereits einen Airbus A380 ins Rollen brachte, folgte nun das nächste Kapitel: Ein 2.100 Tonnen schweres London Eye wurde mittels einer Parkside Performance 20V-Akku-Bohrmaschine in Bewegung gesetzt.

Für dieses Unterfangen wurde eine hydraulische Winde eingesetzt und die Technische Universität Darmstadt involviert. Selbst Arnold Schwarzenegger lieh der Aktion seinen Namen auf einem Koffer. Es ist ein beispielloses Stück PR, das die Leistungsfähigkeit der Performance-Serie unterstreichen soll.

Der Alltagstest: Wenn die Fassade bröckelt

Die aggressive Werbung und positive Berichte über das Preis-Leistungs-Verhältnis – unter anderem von Verbraucherschutzorganisationen – überzeugten viele Kunden, darunter auch den Autor. Eine komplette Ausstattung mit Kompressor, Schlagschrauber, Akkubohrer und Kreissäge wurde angeschafft.

Doch die Diskrepanz zwischen PR-Stunt und technischer Realität zeigt sich oft erst nach den ersten Wochen intensiver Nutzung. Die Versprechen der Kraftentfaltung halten den Alltagstests nicht immer stand.

Parkside-Stunt: Werbe-Spektakel trifft auf harte Realität

Das Akku-Dilemma

Die anfängliche Begeisterung wich schnell der Ernüchterung. Innerhalb von nur zwei Monaten gaben beide mitgelieferten Akkus ihren Geist auf. Auch der Zukauf eines teureren, leistungsstärkeren Akkus für die Kreissäge brachte keine Wende.

Nach exakt weiteren zwei Monaten verweigerte auch dieser Ersatz den Dienst. Das Resultat ist ein frustrierendes Bild: Vier hochwertige Maschinen, die aufgrund defekter Energiespeicher unbrauchbar in der Werkstatt stehen.