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PayPal-Betrug mit 909 Euro: Gefälschte Zahlungsbestätigung im Umlauf

Phishing-Betrug über angebliche PayPal-Überweisung Aktuelle News

Betrüger nutzen gefälschte PayPal-Nachrichten, um sensible Bankdaten abzufangen.

Kriminelle versenden derzeit gefälschte Zahlungsbestätigungen im Namen des Online-Bezahldienstes PayPal. Laut einer Warnung des Rechercheportals Mimikama wird in den betrügerischen Nachrichten behauptet, dass ein Betrag von 909 Euro an die Digistore24 GmbH überwiesen worden sei.

Die Masche mit dem 909-Euro-Schock

Die Täter setzen gezielt auf den Überraschungsmoment. Empfänger sollen in Panik geraten und versuchen, die angebliche Transaktion umgehend zu stoppen.

Der in der E-Mail platzierte Button zur Stornierung führt jedoch nicht zum Zahlungsdienstleister, sondern auf eine manipulierte Webseite. Dort versuchen die Angreifer, Passwörter und Kreditkartendaten abzugreifen.

Cyberkriminelle setzen auf den Schockmoment, um Opfer zum Klick auf einen manipulierten Link zu bewegen (Symbolbild)
Cyberkriminelle setzen auf den Schockmoment, um Opfer zum Klick auf einen manipulierten Link zu bewegen.

So prüfen Empfänger den Kontostatus

Links in solchen Nachrichten sollten keinesfalls angeklickt werden. Zur Überprüfung empfiehlt sich ausschließlich der manuelle Login über die offizielle PayPal-App oder die Website des Dienstes.

Findet sich die Transaktion über 909 Euro dort nicht in der Aktivitätenübersicht, handelt es sich zweifelsfrei um einen Betrugsversuch. Die betroffene E-Mail kann direkt gelöscht werden.

PayPal-Betrug mit 909 Euro: Gefälschte Zahlungsbestätigung im Umlauf

Wer eine verdächtige PayPal-Nachricht erhält, sollte das Konto direkt über die offizielle App prüfen (Symbolbild)
Wer eine verdächtige PayPal-Nachricht erhält, sollte das Konto direkt über die offizielle App prüfen.

BSI warnt vor wachsender Professionalität

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weist darauf hin, dass Kriminelle systematisch bekannte Markennamen und Logos imitieren, um Vertrauen aufzubauen. Durch professionell gestaltete Vorlagen sind Fälschungen oft kaum noch auf den ersten Blick erkennbar.

Angriffe über mehrere Kanäle

Die Methoden beschränken sich nicht mehr auf klassische E-Mails. Neben Smishing per SMS verbreiten Angreifer manipulierte QR-Codes (Quishing) oder versuchen per Telefonanruf (Vishing) an vertrauliche Daten zu gelangen.

Das BSI rät, sich bei Mitteilungen mit Zahlungsaufforderungen oder Warnungen niemals unter Zeitdruck setzen zu lassen und Webadressen stets eigenhändig im Browser einzutippen.