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Peppino di Capri: Erste Ehefrau enthüllt Details über 20-Millionen-Erbe und heimlichen Abschied

Peppino di Capri: Erste Ehefrau enthüllt Details über 20-Millionen-Erbe und heimlichen Abschied Aktuelle News

Peppino di Capri: Erste Ehefrau enthüllt Details über 20-Millionen-Erbe und heimlichen Abschied

Mit dem Schlager „Roberta“ sang sich Peppino di Capri in die Musikgeschichte ein. Die Frau, der das Lied gewidmet war, bricht nun ihr langes Schweigen.

Die heute 86-jährige Roberta Stoppa war die erste Ehefrau des italienischen Musikers, der am 11. Juli auf seiner Heimatinsel Capri verstarb. In einem ausführlichen Rückblick spricht das ehemalige Model über eine Jugendliebe zwischen Glanz und Entbehrung, krankhafte Eifersucht und den aktuellen Streit um das Millionenerbe.

Vom Laufsteg zur Muse: Die Anfänge einer Jugendliebe

Das Paar lernte sich 1958 auf einer Feier des Verlegers Angelo Rizzoli auf Ischia kennen. Stoppa war damals bereits ein gefragtes Fotomodell, stand mit 14 Jahren für Valentino auf dem Laufsteg und war in der italienischen Vogue zu sehen.

1961 folgte die Hochzeit im toskanischen Forte dei Marmi vor rund 50 Pressefotografen. Die ersten Jahre der Beziehung waren von finanziellen Härten geprägt, bevor der musikalische Durchbruch gelang.

Stoppa begleitete den Musiker zu Beginn seiner Karriere auf Schritt und Tritt, unter anderem auf einer gemeinsamen Tournee mit den Beatles. Für diese Partnerschaft gab sie eigene Pläne in der Filmbranche auf.

Eifersucht, Reichtum und das Ende der Ehe

Mit dem Erfolg und dem wachsenden Wohlstand traten jedoch fundamentale Risse in der Ehe auf. Stoppa beschreibt ihren verstorbenen Mann als extrem eifersüchtig, obwohl sie von zahlreichen prominenten Männern umworben wurde.

Selbst als Fiat-Patron Gianni Agnelli sie in einem Lokal an seinen Tisch einladen wollte, untersagte ihr Ehemann den Kontakt strikt. Gleichzeitig sei der Sänger selbst dauerhaft untreu gewesen.

Als sie 1970 die Schwangerschaft mit dem gemeinsamen Sohn Igor verkündete, befand sich der Musiker bereits in einer Liaison mit seiner späteren zweiten Ehefrau. Unterhaltszahlungen nach der Trennung blieben laut Stoppa gänzlich aus; sie finanzierte das Studium ihres Sohnes in der Schweiz eigenständig.

Streit um die 20-Millionen-Villa und ein dubioses Testament

Die letzten Lebensjahre des Sängers waren von familiärer Isolation geprägt. Nach Angaben von Stoppa verhinderten die Kinder aus der zweiten Ehe den direkten Kontakt zu ihrem Vater.

Nur drei Tage vor seinem Tod gelang es ihr und Sohn Igor, den Musiker heimlich in einer Klinik in Neapel zu besuchen. In den Jahren zuvor sei der Zugang zum Anwesen durch Überwachungskameras blockiert worden.

Nach dem Tod des Sängers droht nun eine schwere Auseinandersetzung um den Nachlass. Im Zentrum steht unter anderem die Villa im Bezirk Castiglione auf Capri, deren Wert auf über 20 Millionen Euro geschätzt wird.

Juristen prüfen derzeit das vorliegende Testament. Laut Stoppa sei das Dokument auffällig unklar formuliert, weshalb nun untersucht wird, ob bei der Aufsetzung unzulässiger Druck auf den Musiker ausgeübt wurde.