Perseiden-Maximum: Warum der Komet Swift-Tuttle heute für ein Himmelsspektakel sorgt
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Der Komet Swift-Tuttle hinterlässt eine Spur aus Staub, die im August die Perseiden auslöst.
Der Ursprung der Sternschnuppen
Wenn ab 22 Uhr der Himmel aufleuchtet, beobachten wir physikalisch gesehen winzige Staubkörner. Diese stammen vom Kometen Swift-Tuttle, der 1862 entdeckt wurde.
Der Komet benötigt etwa 133 Jahre für eine vollständige Umlaufbahn um die Sonne. Sein letzter sonnennaher Punkt lag im Jahr 1992, die nächste Begegnung findet erst 2126 statt. Bei jeder Passage verliert der Komet Material und hinterlässt eine Spur aus kosmischem Staub.
Warum die Erde jetzt durch den Staub fliegt
Seit Jahrhunderten hat sich diese Trümmerspur angesammelt. Die Erde kreuzt diese Staubwolke jeden August auf ihrer Umlaufbahn. Wenn die Partikel mit enormer Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eintreten, heizen sie die umgebende Luft so stark auf, dass sie als leuchtende Sternschnuppen sichtbar werden.

Die Partikel sind dabei bemerkenswert alt. „Rechnen wir zurück, können die kosmischen Teilchen Hunderte bis Tausende Jahre alt sein“, erklärt der Astrophysiker Björn Voss vom Planetarium Hamburg. „Ein fantastischer Gedanke!“
So bleiben Sie dran
Wer heute Nacht kein Glück bei der Beobachtung hat, braucht nicht zu verzweifeln. Die Perseiden bleiben noch bis zum 24. August aktiv. Ein Blick in den Nachthimmel lohnt sich daher auch in den kommenden Nächten.
