Pisa-Schock in Deutschland: Jeder dritte Neuntklässler verfehlt Mindeststandards in Mathe und Lesen
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Pisa-Schock in Deutschland: Jeder dritte Neuntklässler verfehlt Mindeststandards in Mathe und Lesen
Tiefpunkt nach 25 Jahren Bildungsforschung
Die Ergebnisse der aktuellen Pisa-Studie markieren einen historischen Tiefstand für das deutsche Schulsystem. In keiner Erhebung der vergangenen 25 Jahre schnitten 15-jährige Jugendliche im Lesen, Rechnen und in den Naturwissenschaften so schwach ab wie heute.
Was Bildungsforscher seit Jahren vorhergesagt haben, ist nun messbare Realität. Weder punktuelle Reformen noch einzelne Schulprojekte konnten den kontinuierlichen Abwärtstrend in den Klassenzimmern aufhalten.
Bildungspolitik und Unterrichtssituation an Schulen in Deutschland
Massiver Einbruch bei den Basiskompetenzen
Die Detailauswertungen offenbaren erhebliche Lücken bei elementaren Kulturtechniken. Jeder dritte Neuntklässler in Deutschland verfehlt inzwischen die grundlegenden Mindestanforderungen in Mathematik und Leseverständnis.
Rückgang auch an der Leistungsspitze
Der Abwärtstrend beschränkt sich nicht nur auf leistungsschwächere Jugendliche. Parallel zum Anstieg der Risikogruppe sinkt auch die Zahl der besonders leistungsstarken Schülerinnen und Schüler messbar.
Deutschland verliert damit in zentralen Schulfächern sowohl in der Breite als auch an der Leistungsspitze den internationalen Anschluss.

