Raser-Eklat auf den Lofoten: Deutscher Tourist rast mit 183 km/h durch Tempo-60-Zone
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Auf den Lofoten stoppte die norwegische Polizei einen deutschen Touristen nach einer massiven Geschwindigkeitsüberschreitung.
Extremer Raser-Fall im norwegischen Bøstad
Ein deutscher Tourist steht nach einer lebensgefährlichen Fahrt auf den Lofoten im Fokus der norwegischen Justiz. In der Ortschaft Bøstad wurde der Mann mit 183 km/h gemessen – erlaubt sind dort lediglich 60 km/h.
Die norwegische Polizei reagierte sofort und nahm die Verfolgung auf. Da der Raser zunächst nicht einzuholen war, endete die Flucht erst durch eine Autoschlange, die den Wagen ausbremste.
Verdacht auf Alkohol am Steuer
Bei der anschließenden Kontrolle ergaben sich weitere schwerwiegende Vorwürfe gegen den Mitte 30-Jährigen. Die Beamten nahmen ihn wegen des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer fest. Der Mann verweigerte zunächst die Kooperation: Er nannte seine Personalien nicht und konnte keinen Ausweis vorzeigen.
Seinen Reisepass stellten die Ermittler erst später in seinem Hotelzimmer sicher. Neben dem Raser saß zum Zeitpunkt des Vorfalls die Mutter des Mannes im Fahrzeug.

Drohende Haftstrafe in Norwegen
Die Behörden prüfen derzeit, ob Untersuchungshaft gegen den Touristen angeordnet wird. Dem Mann werden fahrlässiges Fahren sowie das Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis vorgeworfen. Da der Pkw in Schweden gemietet wurde, ist eine Beschlagnahmung durch die norwegische Polizei nicht möglich.
Strenge Promillegrenzen in Norwegen
Wer in Norwegen hinter dem Steuer sitzt, muss sich an strikte Regeln halten. Die Promillegrenze liegt bei lediglich 0,2. Schon geringe Mengen führen zu empfindlichen Geldstrafen, die sich in Norwegen am monatlichen Bruttoeinkommen des Fahrers orientieren.
Ab einem Wert von 0,5 Promille drohen neben hohen Bußgeldern in der Regel ein Fahrverbot und der Entzug der Fahrerlaubnis. Bei schwereren Verstößen oder Werten ab 1,2 Promille ist zudem eine Freiheitsstrafe möglich.
