RBB ändert Primetime: 3 Sendungen am 5. September zu Ehren von Horst Krause
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RBB ändert Primetime: 3 Sendungen am 5. September zu Ehren von Horst Krause
Sonderprogramm zum ersten Todestag
Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) ändert am Samstag, dem 5. September 2026, sein Hauptabendprogramm. Anlass ist der erste Todestag des beliebten Schauspielers Horst Krause.
Ab 20:15 Uhr widmet der Sender dem Brandenburger Charakterdarsteller einen mehrstündigen Schwerpunkt mit zwei Spielfilmen und einem Porträt.
Kultfigur des Brandenburger „Polizeiruf 110“
Horst Krause, 1941 in Westpreußen geboren, absolvierte in der DDR zunächst eine Ausbildung zum Dreher. Anschließend studierte er an der Schauspielschule in Berlin-Schöneweide.
Nach Stationen an verschiedenen Theatern und Nebenrollen in DEFA-Produktionen gelang ihm mit Detlev Bucks Kinofilm „Wir können auch anders …“ der bundesweite Durchbruch.
Besondere Bekanntheit erlangte er als Dorfpolizist im Brandenburger „Polizeiruf 110“. Mit seiner ruhigen Art prägte Krause die Krimireihe über viele Jahre hinweg.
Der Programmablauf im RBB im Detail
Der Fernsehabend startet um 20:15 Uhr mit der Komödie „Krauses Kur“, in der Horst Krause als pensionierter Polizeihauptmeister zu sehen ist.
Direkt im Anschluss folgt um 22:00 Uhr der Spielfilm „Krauses Braut“.
Den Abschluss bildet um 23:30 Uhr das Dokumentarporträt „Abschied von Horst Krause“.
Weggefährten blicken auf sein Leben zurück
In der Dokumentation kommen enge Kolleginnen und Wegbegleiter zu Wort, darunter die Schauspielerinnen Carmen-Maja Antoni und Angelika Böttiger sowie Brandenburgs ehemaliger Ministerpräsident Matthias Platzeck.
Neben Krauses künstlerischem Werdegang beleuchtet der Film auch private Facetten, wie sein jahrzehntelanges Leben im Berliner Stadtteil Moabit.
