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Rheinmetall testet FV-014: Kamikaze-Drohnen jetzt aus mobilen Containern

Ein HX-Militär-LKW mit Container-Abschussvorrichtung für Drohnen. Aktuelle News

Das System lässt sich flexibel auf einem HX-Militär-LKW montieren.

Rheinmetall hat einen erfolgreichen Testlauf seines neuen Loitering-Munition-Systems (Lauer-Drohnen) vom Typ FV-014 absolviert. Die Besonderheit: Das Waffensystem ist hochgradig mobil und kann direkt aus speziellen Containern gestartet werden.

Bei einer Demonstration zeigte sich die Flexibilität der Plattform. Ein einzelner Containerwerfer kann bis zu 18 Drohnen aufnehmen. Dies ermöglicht nicht nur gezielte Einzelangriffe, sondern auch den Einsatz im Schwarm, um gegnerische Abwehrsysteme durch die schiere Menge an Zielen zu überlasten.

Mobile Einsatzfähigkeit während der Fahrt

Ein zentraler Aspekt der jüngsten Tests war die Mobilität. Als Startplattform diente ein HX-Militär-LKW. Die Versuche bewiesen, dass der Start der Drohnen sowohl im Stand als auch während der Fahrt möglich ist.

Die Steuerung erfolgt dabei stets über eine Bodenstation, bei der ein menschlicher Bediener die volle Kontrolle über den Einsatz behält. Das System integriert Aufklärung, Zielidentifizierung und die eigentliche Bekämpfung in einer Einheit.

Rheinmetall testet FV-014: Kamikaze-Drohnen jetzt aus mobilen Containern

Technische Spezifikationen und Reichweite

Die Drohnen des Typs FV-014 sind darauf ausgelegt, lange im Zielgebiet zu verweilen und auf geeignete Gelegenheiten zu warten:

  • Flugzeit: Bis zu 70 Minuten.
  • Reichweite: Ziele können in einer Entfernung von bis zu 100 Kilometern bekämpft werden.
  • Durchschlagskraft: Der Gefechtskopf ist in der Lage, über 60 Zentimeter Panzerstahl zu durchdringen.

Laut Hersteller eignet sich das System damit gleichermaßen gegen gepanzerte und ungepanzerte Ziele sowie gegen stationäre Infrastruktur.