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RKI schlägt Alarm: Hunderte Hitzetote im Juni – so schützt du deinen Kreislauf jetzt wirklich

Thermometer in der prallen Sommersonne bei extremer Hitzewelle Aktuelle News

Wenn das Thermometer im Juni steil nach oben klettert, steigt laut RKI die Zahl der hitzebedingten Notfälle rasant an.

Das Robert Koch-Institut (RKI) schlägt Alarm: Bereits im Juni fordern extreme Hitzewellen oft hunderte Menschenleben in Deutschland. Die unsichtbare Gefahr trifft viele Menschen völlig unvorbereitet und bringt das Herz-Kreislauf-System innerhalb kürzester Zeit an sein Limit.

Besonders die ersten heißen Tage des Jahres überfordern den Körper, weil er sich noch nicht an die extremen Temperaturen gewöhnt hat. Schon wenige Tage mit Werten über 30 Grad reichen aus, um die Sterblichkeitsraten deutlich in die Höhe zu treiben.

Warum unterschätzen wir die Juni-Hitze so oft?

Im Frühsommer steht die Sonne bereits extrem hoch und brennt mit maximaler Kraft auf den Asphalt. Unsere Wohnungen und Körper sind zu diesem Zeitpunkt jedoch noch auf kühlere Temperaturen eingestellt.

Laut den Erhebungen des RKI sterben die meisten Menschen während einer Hitzewelle nicht an einem klassischen Hitzschlag. Vielmehr führt die dauerhafte Belastung zu akutem Nierenversagen, Herzinfarkten oder schweren Schlaganfällen.

Wer gehört laut RKI zur Hochrisikogruppe?

Ältere Menschen ab 65 Jahren tragen das höchste Risiko, weil ihr natürliches Durstgefühl im Alter stark nachlässt. Zudem schwitzt der Körper im Alter weniger effektiv, wodurch die körpereigene Kühlung versagt.

Auch Säuglinge, Kleinkinder, chronisch Kranke und Menschen, die im Freien arbeiten, geraten bei extremer Hitze extrem schnell in eine lebensgefährliche Dehydrierung.

Hitzschlag oder Sonnenstich: Welche Symptome sind echte Warnsignale?

Ein Sonnenstich entsteht durch direkte Sonneneinstrahlung auf Kopf und Nacken. Typische Anzeichen sind ein hochroter Kopf, starke Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit und Übelkeit.

Ein Hitzschlag ist dagegen ein lebensbedrohlicher Notfall, bei dem die gesamte Körpertemperatur auf über 40 Grad steigt. Wenn Verwirrtheit, trockene heiße Haut, Krämpfe oder Bewusstlosigkeit auftreten, musst du sofort den Notruf 112 wählen.

Die besten Hacks gegen gefährliche Hitze

Mit der richtigen Strategie senkst du deinen Puls und hilfst deinem Körper aktiv beim Überstehen der heißen Tage. Kleine Anpassungen im Alltag machen hier oft den lebensrettenden Unterschied.

Schritt-für-Schritt: So schützt du dich an Hitzetagen

  • Richtig lüften: Öffne alle Fenster ausschließlich in den frühen Morgenstunden zwischen 5:00 und 7:00 Uhr und dunkle danach alle Räume komplett ab.
  • Puls-Punkte kühlen: Halte deine Handgelenke für 60 Sekunden unter fließendes, kaltes Wasser oder lege ein feuchtes Tuch in den Nacken.
  • Elektrolyte auffüllen: Trinke mindestens 2,5 bis 3 Liter lauwarmes Wasser oder ungesüßten Pfefferminztee und mische eine winzige Prise Salz hinein.
  • Schwere Mahlzeiten streichen: Setze auf wasserreiches Gemüse wie Gurken, Tomaten und Wassermelonen, um den Magen-Darm-Trakt nicht zu belasten.
  • Medikamente checken: Manche Blutdrucksenker und Entwässerungstabletten wirken bei Hitze deutlich stärker, weshalb du Rücksprache mit deiner Arztpraxis halten solltest.

Achte in diesen Tagen ganz besonders auf alleinstehende Nachbarn, ältere Familienmitglieder und Haustiere. Ein kurzer Anruf oder ein Glas Wasser zur richtigen Zeit rettet im Ernstfall Leben.