RTX 3090 lose im Gehäuse: Versicherung schickt beschädigten Gaming-PC nach Reparatur zurück
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RTX 3090 lose im Gehäuse: Versicherung schickt beschädigten Gaming-PC nach Reparatur zurück
Ein Hardware-Defekt am Gaming-PC ist ärgerlich und oft kostspielig. Eine bestehende Versicherung soll in solchen Fällen eigentlich für eine reibungslose Instandsetzung sorgen.
Dass die Abwicklung jedoch auch neue Probleme schaffen kann, zeigte kürzlich der Fall des Reddit-Nutzers qliuess28 im Subreddit r/PCBaumeister.
Grafikkarte hing nur noch an den Stromkabeln
Aufgrund von anhaltenden Bootproblemen und Systemabstürzen hatte der Nutzer seinen Rechner über seine Versicherung zur Reparatur eingeschickt. Der zuständige Dienstleister tauschte das Netzteil aus und installierte das Betriebssystem neu.
Bei der Rücklieferung folgte jedoch die böse Überraschung: Die verbaute Nvidia GeForce RTX 3090 lag lose im Innenraum des Computers. Die schwere High-End-Grafikkarte war lediglich in etwas Folie gewickelt und hing ausschließlich an den Stromkabeln.
Zudem wies das Gehäuse an mehreren Stellen deutliche Verbiegungen auf. Der Betroffene dokumentierte den Schaden unmittelbar und meldete den Vorfall der Versicherung.
Risiken beim Hardware-Versand
Nach dem eigenhändigen Zusammenbau funktionierte das System rund ein halbes Jahr lang. Danach traten die ursprünglichen Probleme erneut auf, woraufhin sich der Besitzer nun an eine lokale Werkstatt wendet.
Warum schwere GPUs separat verpackt werden müssen
In der Community stieß das Vorgehen der Werkstatt auf deutliche Kritik. Zwar ist es bei schweren Grafikkarten oft ratsam, diese für den Transport auszubauen, um ein Ausreißen des PCIe-Steckplatzes durch Erschütterungen zu verhindern.
Ein ungesichertes Ablegen im Gehäuseinnenraum birgt jedoch massive Risiken für Mainboard, Grafikkarte und andere Komponenten. Fachgerecht ist in solchen Fällen nur der separate Versand der GPU in einer stoßsicheren Original- oder Antistatik-Verpackung.
