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Russische Raketenwarnung: US-Militärflugzeug bricht Antarktis-Mission ab

Eine C-17 Globemaster III der US-Luftwaffe auf dem Rollfeld. Aktuelle News

Eine C-17 Globemaster III der US-Luftwaffe, wie sie für Versorgungsflüge eingesetzt wird.

Sicherheitsbedenken im Pazifik-Luftraum

Ein Routineflug der US-Luftwaffe in die Antarktis endete am Dienstag abrupt. Eine C-17 Globemaster III, die von Christchurch in Neuseeland gestartet war, musste ihre Mission etwa zweieinhalb Stunden nach dem Abflug abbrechen und an ihren Ausgangspunkt zurückkehren.

Grund für das Manöver war eine dringende Sicherheitswarnung. Wie die neuseeländische Luftfahrtbehörde (CAA) mitteilte, hatten russische Behörden vor Aktivitäten im Weltraum gewarnt, die eine Gefahr für den zivilen und militärischen Luftverkehr darstellen könnten.

Russischer Raketenstart als Auslöser

Die Warnung ging von der russischen staatlichen Flugverkehrsbehörde aus. Diese informierte die neuseeländische Seite über einen geplanten Raketenstart. Aufgrund der potenziellen Gefahr für den internationalen Luftraum reagierte Neuseeland umgehend.

Die Behörden richteten ein Gefahrengebiet ein und gaben ein offizielles NOTAM (Notice to Airmen) heraus. Diese Warnmeldung gilt für einen Teil der neuseeländischen Oceanic Flight Information Region, die sich über rund 30 Millionen Quadratkilometer erstreckt.

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Einfluss auf die Forschungssaison

Die CAA betonte, dass die Herausgabe eines NOTAM kein generelles Flugverbot darstelle. „Die Betreiber treffen ihre Entscheidungen auf Grundlage der verfügbaren Informationen“, hieß es seitens der Behörde. Dennoch entschied sich die US-Luftwaffe für den Abbruch des Fluges.

Der betroffene Flug fand im Rahmen des sogenannten „Winter Fly-in“ statt. In dieser Phase bereiten die USA und Neuseeland ihre Forschungsstationen – McMurdo und Scott Base – auf die kommende sommerliche Forschungssaison vor. Dabei werden Personal, Ausrüstung und dringend benötigte Vorräte in die Antarktis transportiert.

Weder die US-Luftwaffe noch das US-Antarktisprogramm oder die russische Flugverkehrsbehörde haben sich bislang detailliert zu dem Vorfall geäußert.