Sabotage am Kraftwerk Jänschwalde: 2 Kurzschlüsse an Höchstspannungsleitungen ausgelöst
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Die kritische Strominfrastruktur in Brandenburg und Berlin gerät vermehrt ins Visier von Saboteuren.
Unbekannte Täter haben nahe dem brandenburgischen Kohlekraftwerk Jänschwalde gezielte Angriffe auf die Strominfrastruktur verübt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Sabotage.
Gezielte Manipulation an Höchstspannungsleitungen
Der Vorfall ereignete sich am Dienstagmorgen in unmittelbarer Nähe des Kraftwerkskomplexes. Die Täter manipulierten die Anlagen mit dem Ziel, massive Störungen im Stromnetz herbeizuführen.
Nach Angaben der zuständigen Behörden gelang es den Unbekannten, in zwei Fällen Kurzschlüsse an den Höchstspannungsleitungen auszulösen. Die Ermittlungsbehörden sichern derzeit Spuren vor Ort.

Serie von Angriffen auf die Energieversorgung
Die Tat in Jänschwalde reiht sich in eine Serie von Übergriffen auf die Strominfrastruktur in der Region ein. Die Sicherheitsbehörden registrierten in den vergangenen Monaten mehrere vergleichbare Vorfälle.
Brandanschlag in Berlin
Bereits im Januar dieses Jahres kam es im Südwesten Berlins zu einem gezielten Anschlag. Mutmaßlich linksextreme Täter setzten damals Starkstromleitungen in der Nähe eines Berliner Kraftwerks in Brand.
