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Samsung Galaxy: 5 Standard-Funktionen sollten Nutzer direkt deaktivieren

Samsung Galaxy Smartphone Aktuelle News

Ein Samsung Galaxy Smartphone in der alltäglichen Nutzung.

Samsung liefert seine Galaxy-Smartphones ab Werk mit einer Vielzahl aktiver Voreinstellungen aus. Nicht alle davon nutzen dem Anwender im Alltag.

Wie IT-Blogger Patrick Schneider vom Fachmagazin GameStar berichtet, belasten mehrere dieser Standard-Optionen die Akkulaufzeit, die Bildqualität und den Schutz persönlicher Daten. Mit wenigen Handgriffen lassen sich die störenden Funktionen in den Systemeinstellungen ausschalten.

Kamera und Akkulaufzeit: Was sofort abgeschaltet werden sollte

In der Kamera-App sorgt die standardmäßige Szenenerkennung regelmäßig für Probleme. Die Automatik greift bei aufeinanderfolgenden Aufnahmen uneinheitlich ein, was zu sprunghaften Kontrasten und abweichenden Farben führt.

Schneider rät dazu, die Funktion innerhalb der Foto-Optimierung komplett zu deaktivieren, um verlässliche Bildergebnisse zu erhalten.

Ebenfalls dauerhaft aktiv ist das Always-On-Display. Die permanente Anzeige von Uhrzeit und Benachrichtigungen zieht fortlaufend Strom aus dem Akku. Das Ausschalten in den Sperrbildschirm-Optionen bringt eine spürbare Verlängerung der täglichen Laufzeit.

Gestensteuerung ohne Störfaktoren

Auf modernen Geräten kollidieren die ab Werk aktivierten Seiten-Paneele häufig mit der Wischgesten-Bedienung von Android. Beim Zurückwischen öffnet sich oft ungewollt die Schnellstartleiste.

In den Anzeige-Einstellungen lässt sich das Paneel-Feature restlos abschalten, wodurch Fehlbedienungen am Bildschirmrand entfallen.

Samsung Galaxy: 5 Standard-Funktionen sollten Nutzer direkt deaktivieren

Das Samsung Galaxy S26 Ultra bietet viele Funktionen, doch nicht jeder braucht sie im Alltag. (Symbolbild)
Das Samsung Galaxy S26 Ultra bietet ab Werk zahlreiche Funktionen.

Datenschutz und Werbung im Galaxy Store eingrenzen

Hinter dem sogenannten personalisierten Dienst verbirgt sich eine weitreichende Datenerfassung. Samsung sammelt darüber Informationen wie den aktuellen Gerätestandort oder den Browserverlauf.

Diese Nachverfolgung lässt sich nachträglich in den Datenschutzeinstellungen des verknüpften Samsung-Accounts stoppen.

Zusätzlich fällt der herstellereigene Galaxy Store durch wiederkehrende Push-Nachrichten mit Werbung für Handyspiele auf. Um diese Reklame loszuwerden, müssen in den erweiterten Systemeinstellungen zunächst die Benachrichtigungskategorien freigeschaltet und anschließend die Marketing-Häkchen entfernt werden.

Blickschutz beim Galaxy S26 Ultra

Schneider nutzt im Alltag das Galaxy S26 Ultra. Samsung verbaut in diesem Modell eine Display-Technologie mit speziellen Pixeln, die neugierige Blicke von der Seite abwehren soll.

Das Privacy Display dunkelt den Bildschirm ab, sobald man schräg darauf blickt. Nur bei frontaler Ansicht bleiben Inhalte lesbar. Aktiviert und deaktiviert wird der Blickschutz bei Bedarf direkt über das Quick Panel der Benutzeroberfläche.