Samuel Monroe Jr. mit 52 Jahren gestorben: Schwere Vorwürfe nach 8 Monaten Fehldiagnose
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Samuel Monroe Jr. an der Seite von Rap-Star Ice Cube.

Samuel Monroe Jr. an der Seite von Rap-Star Ice Cube.
Der US-amerikanische Schauspieler Samuel Monroe Jr. ist im Alter von 52 Jahren an den Folgen einer Meningitis verstorben. Bekanntheit erlangte er vor allem durch seine Rolle im 90er-Jahre-Kultfilm „Menace II Society“.
Sein Tod am 26. August löste Bestürzung in der US-Filmindustrie aus. Gleichzeitig erhebt seine Familie schwere Vorwürfe gegen das medizinische Personal.
Monatelange Fehldiagnosen: Ehefrau erhebt Vorwürfe
Monroe hatte sich die Hirnhautentzündung laut seiner Ehefrau Shawna Stewart während Dreharbeiten in Las Vegas zugezogen. Mehrere Kliniken hätten die Infektion jedoch über einen Zeitraum von acht Monaten nicht korrekt diagnostiziert.
Gegenüber dem US-Magazin Complex erklärte Stewart, dass die Erkrankung dadurch extrem lange unbehandelt geblieben sei. Eine Stellungnahme der betroffenen Kliniken zu den Vorwürfen gibt es bislang nicht.
Seit April war Monroe auf lebenserhaltende Maßnahmen angewiesen. Im weiteren Verlauf traten zusätzliche Komplikationen wie eine Lungenentzündung und eine MRSA-Infektion auf.
Eine Szene aus dem Film „Menace II Society“.
Karriere vom 90er-Kino bis zur Rap-Musik
Samuel Monroe Jr. wurde am 28. November 1973 in Los Angeles geboren. Nach seinem Einstieg in der Serie „Out All Night“ an der Seite von Patti LaBelle feierte er 1993 als Ilenas Cousin in „Menace II Society“ seinen Durchbruch.
Es folgten Auftritte in namhaften Produktionen wie „Tales from the Hood“, „Set It Off“ sowie 1998 in „The Players Club“. Zuletzt stand er 2023 für „Packz“ und „Payment Received“ vor der Kamera. Parallel war Monroe unter dem Künstlernamen „Caffeine“ als Rapper aktiv.
Unterstützung für die Hinterbliebenen
Der Schauspieler hinterlässt seine Ehefrau, seine Mutter Joyce Patton sowie seine drei Kinder Kingston, Milliano und Brooklynn. Zur Finanzierung der Beisetzung hat die Familie eine Online-Spendenaktion ins Leben gerufen.

