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Schalke 04 kassiert rund 400.000 Euro: Zwei Ex-Profis spülen unerwartetes Geld in die Kasse

Breel Embolo beim Training der Schweizer Nationalmannschaft Aktuelle News

Breel Embolo sorgt über den FIFA-Solidaritätsbeitrag für zusätzliche Einnahmen auf Schalke.

Der FC Schalke 04 steht unter finanziellem Druck. Um die Eigenkapitalregeln zu erfüllen und einen Punktabzug für die Saison 2027/28 abzuwenden, benötigt der Zweitligist dringend Einnahmen.

Während über den Verkauf aktueller Leistungsträger wie Moussa Sylla spekuliert wird, spülen jetzt überraschend frühere Schalker Geld in die Vereinskasse. Gleich bei zwei Transfers von Ex-Profis verdient Königsblau mit.

Breel Embolo beim Training der Schweizer Nationalmannschaft.
Breel Embolo beim Training der Schweizer Nationalmannschaft.

FIFA-Solidaritätsbeitrag: Breel Embolo bringt 250.000 Euro

Der Schweizer Nationalstürmer Breel Embolo wechselte für eine Ablösesumme von 17 Millionen Euro von Stade Rennes zu Atalanta United. An diesem Transfer verdient Schalke 04 über den sogenannten Solidaritätsmechanismus der FIFA mit.

Bei internationalen Transfers werden fünf Prozent der Gesamtsumme an die Ausbildungsvereine ausgeschüttet, bei denen ein Spieler zwischen seinem 12. und 23. Lebensjahr aktiv war. Da Embolo im Alter von 20 bis 22 Jahren für die Knappen auflief, fließen rund 250.000 Euro nach Gelsenkirchen.

Transfer von Marvin Pieringer beschert weiteren Nachschlag

Zusätzliche Einnahmen resultieren aus einem Wechsel innerhalb der 2. Bundesliga. Der SC Paderborn verpflichtete Angreifer Marvin Pieringer für rund 3 Millionen Euro vom 1. FC Heidenheim.

Schalke hatte beim Verkauf des Stürmers im Sommer 2023 eine Weiterverkaufsbeteiligung ausgehandelt. Vereinbart wurde eine Beteiligung von 15 Prozent am Transfergewinn, den Heidenheim bei einem späteren Wechsel erzielt.

Nachdem Schalke 2023 rund 1,8 Millionen Euro fix plus Bonuszahlungen kassiert hatte, übersteigt die jetzige Paderborner Ablöse den damaligen Einkaufspreis. Daraus ergibt sich für S04 ein Betrag von rund 150.000 Euro.

Nullrunde bei Jordan Larssons Wechsel nach Saudi-Arabien

Nicht jeder Ex-Spieler sorgt für frisches Geld. Der Schwede Jordan Larsson verließ den FC Kopenhagen für 1,3 Millionen Euro in Richtung des saudi-arabischen Klubs Al-Ettifaq FC.

Schalke sicherte sich beim Verkauf nach Dänemark im Sommer 2023 zwar eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent. Da der FC Kopenhagen damals jedoch rund 2 Millionen Euro zahlte und Larsson nun mit Verlust abgab, entstand kein Gewinn – Schalke geht bei diesem Deal leer aus.