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Schluss mit RSVP-Flut: Google Kalender stoppt E-Mails bei Termin-Zu- und Absagen

Einstellung im Google Kalender zur Deaktivierung von E-Mail-Benachrichtigungen Aktuelle News

Eine neue Einstellung im Google Kalender verhindert unerwünschte Benachrichtigungs-Mails bei Terminen.

Google überarbeitet das Benachrichtigungssystem in Google Kalender. Organisatoren von Terminen können künftig gezielt festlegen, ob sie bei Zu- oder Absagen von Gästen separate E-Mails erhalten möchten.

Die Neuerung filtert auf Wunsch auch automatische Antworten wie Abwesenheitsnotizen oder Urlaubsbenachrichtigungen aus dem Posteingang heraus.

Neues Häkchen verhindert überfüllte Posteingänge

In der Standardeinstellung bleibt die Option „E-Mail erhalten, wenn Gäste antworten“ aktiviert. Wird das Häkchen entfernt, stellt Google die Benachrichtigung per Einzel-Mail komplett ein.

Der Teilnehmerstatus geht dabei nicht verloren: Wer zugesagt oder abgelehnt hat, lässt sich weiterhin direkt im Termineintrag innerhalb des Google Kalenders einsehen.

Eine Deaktivierung des Häckchens verhindert, dass eine Mail-Flut auf User zukommt.
Eine Deaktivierung des Häkchens verhindert, dass eine Flut an Antwort-Mails im Postfach landet.

Regeln für externe Kalender und Zeitplan für den Rollout

Antworten von Personen, die externe Kalenderprogramme wie Microsoft Outlook nutzen, werden bei deaktivierter Option weder per Mail zugestellt noch im Google Kalender aktualisiert.

Schluss mit RSVP-Flut: Google Kalender stoppt E-Mails bei Termin-Zu- und Absagen

Die Einführung erfolgt schrittweise: Für Workspace-Nutzer im Rapid-Release-Kanal startet die Verteilung am 28. August 2026. Reguläre Workspace-Domains, private Google-Konten sowie Workspace-Individual-Nutzer erhalten das Update ab dem 10. September 2026.

Arbeitsalltag von 117 E-Mails pro Tag geprägt

Die Neuerung zielt auf die Reduzierung digitaler Unterbrechungen am Arbeitsplatz ab. Daten aus dem Microsoft Work Trend Index Special Report, für den 31.000 Beschäftigte in 31 Ländern befragt wurden, belegen das Ausmaß der täglichen Nachrichtenlast.

Beschäftigte erhalten im Schnitt täglich 117 E-Mails und 153 Chat-Nachrichten über Teams. Rund 40 Prozent rufen Nachrichten bereits vor 6 Uhr morgens ab, während Besprechungen nach 20 Uhr im Jahresvergleich um 16 Prozent gestiegen sind.

Statistisch gesehen werden Angestellte alle zwei Minuten durch Nachrichten oder Meetings unterbrochen. Durch das Deaktivieren der Kalender-Rückmeldungen entfallen bei großen Meetings Dutzende automatisierte Statusnachrichten pro Einladung.