Zum Inhalt springen
On Air Festival

Schüsse auf Rave in Aarau: 1 Toter und 5 Verletzte auf Schweizer Pferderennbahn

Polizeiabsperrung nach Schüssen bei einer Veranstaltung in der Schweiz Aktuelle News

Polizeieinsatz nach den tödlichen Schüssen bei der Rave-Party in Aarau.

In der Nacht auf Sonntag ist eine Rave-Party im schweizerischen Aarau in Gewalt geendet. Auf dem Gelände der Pferderennbahn im Schachen fielen kurz nach Veranstaltungsende mehrere Schüsse in eine Menschenmenge.

Ein Partygast verstarb noch vor Ort, fünf weitere Personen erlitten teils schwere Verletzungen. Die Täterschaft ist weiterhin flüchtig, die Hintergründe der Tat sind unklar.

Schüsse bei einer Veranstaltung in der Schweiz
Einsatzkräfte sperren das Areal nach den nächtlichen Schüssen in Aarau ab.

Tödliche Schüsse kurz nach Ende der Veranstaltung

Nach Angaben der Kantonspolizei Aargau fielen die ersten Schüsse gegen 2:30 Uhr, unmittelbar nach dem offiziellen Ende des Raves. Zeugen berichteten von mehreren Schussserien, die auch auf Videoaufnahmen aus der Umgebung festgehalten wurden.

Polizeisprecherin Vanessa Rumpold bestätigte, dass die Schüsse gezielt bei einer größeren Personengruppe abgegeben wurden. Alle Opfer zählten zu den Besuchern der Veranstaltung.

Großaufgebot und Suche nach Hinweisen

Rettungskräfte, Feuerwehr, das Kantonale Katastrophen-Einsatzelement und ein Militärhubschrauber vom Typ Superpuma rückten in der Nacht aus. Die Behörden riegelten das Areal um die Pferderennbahn sowie benachbarte Sportanlagen komplett ab.

Sperrzone und Zeugenaufruf

Wegen der laufenden Spurensicherung blieb auch ein angrenzendes Freibad am Sonntag geschlossen. Die Polizei verstärkte die Patrouillen in der gesamten Region und forderte Anwohner auf, das Gebiet zu meiden.

Personen, die Bild- oder Videomaterial vom Tatort oder den Minuten davor besitzen, wurden aufgerufen, die Dateien den Ermittlern über offizielle Kanäle bereitzustellen.

Panik auf dem Gelände: Besucher versteckten sich

Augenzeugen beschrieben den plötzlichen Ausbruch der Gewalt. Viele hielten die ersten Schüsse zunächst für ein Feuerwerk, bevor Panik ausbrach und Rufe wie „Alle runter!“ über das Gelände hallten.

Mehrere Partygäste suchten unter dem DJ-Pult Schutz, wobei mindestens eine Frau von einer Kugel getroffen wurde. Die unversehrten Besucher wurden nach dem Einsatz von Rettungskräften in einer nahegelegenen Turnhalle betreut und befragt.