Schüsse in Plourin-lès-Morlaix: Frau auf offener Straße getötet – Verdächtiger verschanzt
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Schüsse in Plourin-lès-Morlaix: Frau auf offener Straße getötet – Verdächtiger verschanzt
In der Gemeinde Plourin-lès-Morlaix im westfranzösischen Département Finistère ist am Freitagnachmittag eine Frau auf offener Straße erschossen worden. Der mutmaßliche Täter verletzte zudem den Sohn des Opfers und verschanzte sich anschließend in einem Wohnhaus.
Großeinsatz der Gendarmerie nach Schusswechsel
Der Täter feuerte nach ersten Angaben auch auf die alarmierten Einsatzkräfte der Gendarmerie. Anwohner berichteten von insgesamt drei Detonationen, die im Wohngebiet zu hören waren.
Die Präfektur leitete unmittelbar einen Großeinsatz ein und riegelte das Viertel ab 14 Uhr vollständig ab. Spezialkräfte übernahmen die Kontrolle über die Straßen rund um das Gebäude, in dem sich der Schütze aufhielt.
Opfer stammten aus direkter Nachbarschaft
Laut Stéphane Kellenberger, dem Staatsanwalt von Brest, waren die getötete Frau und ihr verletzter Sohn direkte Nachbarn des mutmaßlichen Täters. Der Mann war demnach mit einem Karabiner bewaffnet.
Nach dem dritten Schuss verdichteten sich Hinweise, dass der Angreifer im Inneren des Gebäudes leblos zusammengebrochen sein könnte. Eine offizielle Bestätigung dieses Zustands stand am Nachmittag noch aus.
Sicherheitszone und Notunterkunft eingerichtet
Die Gemeindeverwaltung von Plourin-lès-Morlaix rief die Bevölkerung auf, den Bereich Park Ar Buanec strikt zu meiden und in ihren Häusern zu bleiben. Für Anwohner, die wegen der Absperrungen nicht mehr in ihre Wohnungen gelangten, wurde die örtliche Veranstaltungshalle „Salle du Cheval Blanc“ als Notunterkunft geöffnet.
Die Staatsanwaltschaft Brest hat ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes und versuchten Mordes eingeleitet.
