Schwere Gripen-Havarie in Ungarn: Pilot bei Notlandung verletzt
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Eine Saab JAS 39C Gripen der ungarischen Luftwaffe beim Übungsflug.
Totalschaden nach technischem Defekt
Am Montag, den 25. August 2026, endete ein Routineflug einer ungarischen Saab JAS 39C Gripen in einer Katastrophe. Die Maschine wurde bei einem Unfall auf dem Fliegerhorst Szolnok vollständig zerstört.
Während des Fluges meldete das Bordcomputersystem einen kritischen Fehler. Der Pilot setzte umgehend einen Notruf ab, bevor es zu einem Totalausfall sämtlicher Instrumente und der Bordelektronik kam.
Dramatischer Schleudersitzausstieg
Dem Piloten gelang zunächst eine Notlandung auf dem Flugplatz. Unmittelbar nach dem Aufsetzen geriet das Flugzeug jedoch außer Kontrolle, rutschte von der Landebahn und fing Feuer.
Der Pilot musste sich in dieser kritischen Phase per Schleudersitz retten. Er überlebte den Vorfall, erlitt dabei jedoch schwere Verletzungen. Zum Zeitpunkt des Unglücks war das Kampfflugzeug mit scharfer Munition bestückt.
Politik revidiert erste Aussagen
Die anfängliche Informationslage war widersprüchlich. Kurz nach dem Zwischenfall hatte Ministerpräsident Péter Magyar erklärt, es gebe weder Verletzte noch Schäden an der zivilen Infrastruktur.

Diese Darstellung musste im Tagesverlauf korrigiert werden. Verteidigungsminister Romulusz Ruszin-Szendi bestätigte später via Video, dass der Pilot zwar bei Bewusstsein geborgen, aber ernsthaft verletzt wurde. Die Unfallursache ist derzeit Gegenstand einer laufenden Untersuchung.
Historische Belastung für die Flotte
Ungarn betreibt insgesamt 18 Maschinen des Typs Gripen, die regulär in Kecskemét stationiert sind. Das Land, das als NATO-Mitglied agiert, verzeichnete bereits im Jahr 2015 einen ähnlichen Vorfall.
Damals musste ein Pilot aufgrund eines technischen Defekts ebenfalls den Schleudersitz nutzen. Im Gegensatz zum aktuellen Ereignis konnte das betroffene Flugzeug von 2015 nach dem Unfall instand gesetzt werden. Die aktuelle Maschine gilt hingegen als Totalverlust.
