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Schwimm-EM 2026: Anna Elendt im Finale, Sjöströms Rekordjagd gestoppt

Schwimmerin Anna Elendt bei der Europameisterschaft in Paris. Aktuelle News

Anna Elendt kämpft bei der Schwimm-EM 2026 in Paris um Edelmetall.

Sjöström verpasst historischen Meilenstein

Bei den Schwimm-Europameisterschaften 2026 in Paris blieb ein historischer Moment aus: Sarah Sjöström hat den Sprung zur alleinigen EM-Rekordhalterin verpasst. Mit bisher 18 Goldmedaillen auf der Langbahn gleichauf mit Franziska von Almsick, sollte der Sieg über 50m Freistil eigentlich ihr 19. Titel werden.

Daraus wurde jedoch nichts. In 23,86 Sekunden schlug die Schwedin knapp hinter der neuen Europameisterin Katarzyna Wasick (23,84) an. Den Bronzerang sicherte sich Sara Curtis in 23,99 Sekunden. Damit blieb auch sie unter der 24-Sekunden-Marke und holte ihre dritte Einzelmedaille.

Anna Elendt im Finale über 50m Brust

Anna Elendt unterstreicht in der Schlussphase der Titelkämpfe ihre konstante Form. Mit einer Zeit von 30,34 Sekunden qualifizierte sich die deutsche Rekordhalterin als Fünfte der Halbfinals für den Endlauf über 50m Brust. Es ist bereits ihre dritte Finalteilnahme in Paris.

„Das Ziel war es, ins Halbfinale zu kommen. Die Freude über das Finale ist groß. Bei den 50m ist es immer knapp, da hoffe ich eventuell schon auf Bronze“, erklärte Elendt ambitioniert. Die Favoritinnen Benedetta Pilato (29,84) und Eneli Jefimova (29,93) blieben im Halbfinale bereits unter der 30-Sekunden-Marke.

Schwimm-EM 2026: Anna Elendt im Finale, Sjöströms Rekordjagd gestoppt

Internationale Erfolge und Rekorde

Über die 200m Lagen verteidigte die Irin Ellen Walsh ihren Status. Nach ihrem Sieg über 400m Lagen sicherte sie sich in 2:09,81 Minuten erneut Gold. Anita Gastaldi (2:10,07) und die 100m Schmetterling-Europameisterin Roos Vanotterdijk (2:10,10) komplettierten das Podium.

Ein Ausrufezeichen setzte Mary-Ambre Moluh über 100m Rücken. Mit 57,94 Sekunden unterbot sie ihren eigenen Europarekord um weitere fünf Hundertstelsekunden. Sie verwies Marrit Steenbergen (58,46) und ihre Teamkollegin Pauline Mahieu (58,77) auf die weiteren Plätze.

Nachwuchstalente in Paris

Für die Debütantin Yara Fay Riefstahl endete der erste Auftritt bei einer EM erfolgreich. Über 200m Schmetterling erreichte sie das Halbfinale und schwamm in 2:13,04 Minuten nahe an ihre Bestzeit heran, was ihr den 14. Platz einbrachte. Die Bestzeit des Feldes setzte die Britin Emily Richards mit 2:07,10 Minuten.