Škoda Peaq: Bis zu 2.150 Liter Kofferraumvolumen und 4,87 Meter Länge beim neuen Elektro-Riesen
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Der Škoda Peaq bietet als neues Elektro-Topmodell bis zu 2.150 Liter Stauraum.
Der neue Škoda Peaq setzt mit einem Kofferraumvolumen von bis zu 2.150 Litern und einer Außenlänge von 4,87 Metern eine neue Bestmarke im Segment der elektrischen Familien-SUVs. Bei aufgestellter zweiter Sitzreihe bietet das siebensitzige Elektro-Flaggschiff bereits 935 Liter Ladekapazität und übertrifft damit bisherige Größenstandards der Marke deutlich.
Auf der MEB-Elektroplattform des Volkswagen-Konzerns kombiniert das Modell großzügige Raumverhältnisse mit bis zu 647 Kilometern WLTP-Reichweite. Die durchdachte Architektur nutzt den langen Radstand konsequent aus, um sowohl Passagieren als auch schwerem Gepäck maximale Flexibilität zu bieten.
Rekordmaße im Innenraum: Kofferraumvolumen von 935 bis 2.150 Liter
Beim Ladevolumen erzielt der tschechische Automobilhersteller einen internen Rekord. Wenn fünf Sitze aufgestellt und die längs verschiebbaren Elemente der zweiten Reihe optimal positioniert sind, fasst das Gepäckabteil 935 Liter. Damit platziert sich das Fahrzeug sogar vor Konkurrenten wie dem Hyundai Ioniq 9.
Werden die hinteren Sitzreihen vollständig umgelegt, vergrößert sich das Fassungsvermögen auf bis zu 2.150 Liter. Der Škoda Peaq Kofferraum bietet damit eine ebene Ladefläche, die auch sperrigen Transportgütern oder umfangreichem Reisegepäck mühelos gewachsen ist.
Das variable Raumkonzept auf modularer Elektro-Basis ermöglicht ein Ladevolumen, das klassische Verbrenner-Kombis und viele Oberklasse-SUVs spürbar übertrifft.
Neben dem reinen Volumen sorgen clevere Detaillösungen für praktische Nutzbarkeit. Ein durchdachtes Ablagesystem im Interieur, ergänzt durch Zubehörteile aus dem 3D-Drucker wie ein adaptives Tablett auf der Mittelkonsole, optimiert die Raumausnutzung im Alltag.
Abmessungen und Plattform: Die technischen Daten im Überblick
Mit einer Gesamtlänge von 4,87 Metern übertrifft der Stromer das bisherige Verbrenner-Topmodell Kodiaq um zwölf Zentimeter. Ein Radstand von knapp drei Metern schafft die Voraussetzung für bis zu drei vollwertige Sitzreihen im Passagierraum.
Das Fahrzeug folgt der markeneigenen Designsprache „Modern Solid“ mit einer markanten Front („Tech-Deck Face“) sowie schmalen T-förmigen LED-Lichtsignaturen. Trotz eines Leergewichts von bis zu 2,5 Tonnen sorgt das Fahrwerk für eine ausgewogene Balance aus Komfort und präziser Spurtreue.
| Parameter | Škoda Peaq Spezifikation |
|---|---|
| Fahrzeuglänge | 4,87 Meter |
| Radstand | Knapp 3,00 Meter |
| Sitzplätze | Bis zu 7 Personen |
| Kofferraumvolumen (5 Sitze) | 935 Liter |
| Maximales Ladevolumen | 2.150 Liter |
| Batteriekapazitäten (netto) | 59 kWh / 86 kWh |
| DC-Ladeleistung (maximal) | Bis zu 200 kW |
| Basispreis (Deutschland) | Ab 49.900 Euro |
Praktische Bedienung und Cockpit-Layout
Im Fahrerbereich debütiert ein 13,6 Zoll großer, senkrecht angeordneter Touchscreen. Das System nutzt eine Android-basierte Benutzeroberfläche inklusive nativer Integration von Google Maps und Sprachsteuerung. Ergänzt wird die digitale Schaltzentrale durch ein 10,25-Zoll-Fahrerdisplay sowie analoge Kippschalter für die wesentlichen Klimafunktionen in der Mittelkonsole.
Mythos vs. Realität: Stauraum im Elektroauto
- Mythos: Große Batteriepakete im Fahrzeugboden schränken den Kofferraum von E-SUVs gegenüber herkömmlichen Verbrennern massiv ein.
- Realität: Durch den Wegfall von Verbrennungsmotor, Kardanwelle und Getriebetunnel ermöglicht die reine E-Plattform MEB einen flachen Innenraumboden. Der Kofferraum fällt mit 935 bis 2.150 Litern größer aus als in vergleichbaren Verbrenner-SUVs der gleichen Klasse.
Antriebe, Batterieoptionen und Ladegeschwindigkeit
Zum Einstieg dient der Peaq 60 mit Heckantrieb, 150 kW (204 PS) Leistung und einer 63-kWh-Batterie (59 kWh netto), der eine WLTP-Reichweite von 459 Kilometern erzielt und ab 49.900 Euro angeboten wird. Das Gleichstrom-Laden erfolgt hier mit bis zu 160 kW.
Für Langstrecken konzipiert ist der Peaq 90 ab 57.900 Euro. Ausgestattet mit einem 91-kWh-Akku (86 kWh netto) und 210 kW (286 PS) Heckmotor erreicht er bis zu 647 Kilometer nach WLTP. An DC-Schnellladesäulen lädt das System mit bis zu 200 kW, wodurch die Batterie in unter 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent gefüllt werden kann. Zusätzlich unterstützt die Plattform bidirektionales Laden zur Stromversorgung externer Geräte oder des Haushalts.
Als Spitzenmodell fungiert der allradgetriebene Peaq 90x mit 220 kW (299 PS), der den Sprint von 0 auf 100 km/h in 6,7 Sekunden absolviert.
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