Zum Inhalt springen
On Air Festival

Slackware 16 Alpha 1: 1.891 Pakete, Kernel 6.18 LTS und KDE Plasma 6.7.4

Slackware 16 Alpha 1: 1.891 Pakete, Kernel 6.18 LTS und KDE Plasma 6.7.4 Aktuelle News

Slackware 16 Alpha 1: 1.891 Pakete, Kernel 6.18 LTS und KDE Plasma 6.7.4

Die traditionsreiche Linux-Distribution Slackware hat die erste Alpha-Version von Slackware 16 freigegeben. Das Release aktualisiert zentrale Basiskomponenten und Desktop-Umgebungen umfassend, behält jedoch bewährte Systemwerkzeuge bei.

Modernisierte Toolchain und KDE Plasma 6

Slackware 16 Alpha 1 basiert auf dem Linux-Kernel 6.18 LTS. Entwickler und Administratoren erhalten eine runderneuerte Toolchain mit dem Compiler GCC 16.2.0, der C-Standard-Bibliothek glibc 2.44 sowie den binutils 2.47.

Der Umfang der Distribution liegt bei 1.891 Paketen, die komprimiert einen Speicherbedarf von 5.099 MB beanspruchen.

Trotz moderner Systemkomponenten bleibt die Distribution ihrer Linie treu: Sowohl der klassische Bootloader LILO als auch die pkgtools zur Paketverwaltung bleiben fester Bestandteil des Systems. Als primäre Desktop-Umgebung dient nun KDE Plasma 6.7.4 auf Basis der Frameworks 6.

Zenwalk Current setzt auf Kernel 7.1.7 und Flatpak

Parallel zum Hauptzweig ist der Zenwalk Current Milestone 2026 erschienen. Der Slackware-Ableger wählt bei der Systemkonfiguration einen alternativen Ansatz und nutzt den Linux-Kernel 7.1.7 mit integriertem BORE-Scheduler für optimierte Reaktionszeiten.

Zenwalk setzt auf den schlanken Desktop Xfce 4.20. Zur Erweiterung des Software-Angebots ist Flatpak direkt integriert, ergänzt durch eine neue grafische System-Toolbox zur Betriebssystemverwaltung.

Bewegung im Linux-Ökosystem

Auch die Kernel-Entwicklung schreitet voran. Linus Torvalds hat Linux 7.3-rc2 freigegeben, einen überdurchschnittlich umfangreichen Release-Kandidaten, dessen Größe vor allem auf Änderungen im Bereich künstliche Intelligenz zurückgeht.

Die Version enthält Anpassungen für das Scheduling auf Hybrid-CPUs sowie Treiber-Fixes für NVIDIA Blackwell-Grafikprozessoren im Nouveau-Modul. Kernel-Entwickler Greg KH stellt eine finale Version für Ende Oktober in Aussicht, rechnet bis dahin jedoch mit einem arbeitsintensiven Zyklus.

Fortschritte bei Fedora, Asahi und Grml

Fedora 45 liegt als Candidate Beta-1.3 vor. Das Entwicklerteam arbeitet vor dem finalen Testlauf noch an Problemen beim Login unter KDE Plasma sowie an der Einhaltung der ISO-Größenlimits.

Asahi Linux unterstützt ab sofort offiziell Apples M3-, M3 Pro- und M3 Max-Prozessoren. Während Basisfunktionen wie WLAN und Webcam bereits einsatzbereit sind, befindet sich die GPU-Beschleunigung noch im Aufbau.

Ergänzend wurden das auf Debian 14 basierende Rettungssystem Grml 2026.09, Sicherheits-Updates für Omarchy 4.0.1 sowie das Build-Werkzeug Shelly 3.1.3 mit der neuen Build-Isolation shellystrap veröffentlicht.