Zum Inhalt springen
On Air Festival

Spielplatz-Einsatz in Waldmohr: Feuerwehr befreit 9-Jährigen mit Säbelsäge aus Wippschaukel

Spielplatz-Einsatz in Waldmohr: Feuerwehr befreit 9-Jährigen mit Säbelsäge aus Wippschaukel Aktuelle News

Spielplatz-Einsatz in Waldmohr: Feuerwehr befreit 9-Jährigen mit Säbelsäge aus Wippschaukel

Ein Ausflug auf einen Spielplatz nahe eines Penny-Marktes in Waldmohr endete am Donnerstagnachmittag mit einem Feuerwehreinsatz. Ein neunjähriger Junge hatte sich mit den Beinen zwischen den Metallstreben einer Wippschaukel verkeilt.

Offenbar passten die Abstände der Konstruktion nicht zu seiner Körpergröße. Vor Ort anwesende Mütter versuchten zunächst rund eine halbe Stunde lang vergeblich, das Kind aus der Vorrichtung zu ziehen, ehe sie die Rettungskräfte alarmierten.

Feuerwehr rückt mit Spezialwerkzeug an

Die Feuerwehr Waldmohr traf kurz darauf mit zehn Einsatzkräften sowie drei Fahrzeugen – einem Hilfeleistungs-Löschfahrzeug, einem Gerätewagen und einem Einsatzleitwagen – am Einsatzort ein. Ein erster Versuch, die Schaukel über die verbauten Spezialschrauben zu demontieren, schlug fehl.

Um das Kind schnellstmöglich zu befreien, entschieden sich die Einsatzkräfte für den Einsatz schweren Geräts. Eine Metallstrebe der Schaukel wurde mit einer Säbelsäge durchtrennt.

In dieser rosanen Wippschaukel war ein Junge in Waldmohr eingeklemmt
Die rosa Wippschaukel auf dem Spielplatz in Waldmohr.

Befreiung unter Sichtschutz

Während der Sägearbeiten schirmten die Rettungskräfte den Jungen mit einem Sichtschutz ab, um ihn vor Funkenflug und dem Sägeblatt zu schützen. Beim Aufbiegen der Metallkonstruktion kam es laut Einsatzbericht zu einem kurzen Schmerzmoment.

Der Neunjährige konnte die Schaukel schließlich eigenständig verlassen. Aufgrund der langen Zwangshaltung klagte er über Schmerzen im Rücken und an den Beinen.

Der Rettungsdienst aus Schönenberg-Kübelberg übernahm gemeinsam mit einer Notfallsanitäterin und einem Rettungssanitäter der Feuerwehr Waldmohr die medizinische Erstversorgung. Nach etwa 30 Minuten war der Einsatz vor Ort abgeschlossen.