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Spritpreise bis 2,40 Euro pro Liter: Leclerc warnt vor neuem Preisschock

Spritpreise bis 2,40 Euro pro Liter: Leclerc warnt vor neuem Preisschock Aktuelle News

Spritpreise bis 2,40 Euro pro Liter: Leclerc warnt vor neuem Preisschock

Die Kraftstoffpreise verharren auf hohem Niveau und liegen vielerorts spürbar über der Marke von zwei Euro pro Liter. Michel-Édouard Leclerc, Chef des französischen Handelskonzerns E.Leclerc, stellt sich nun auf eine noch drastischere Entwicklung ein.

Im Nachrichtensender LCI erklärte Leclerc, dass man sich intern darauf vorbereite, dass die Preise an den Zapfsäulen bis auf 2,40 Euro pro Liter klettern könnten. Zwar bleibe abzuwarten, ob dieses Extremniveau tatsächlich erreicht werde, doch die Märkte befänden sich derzeit in einer kritischen Zone maximaler Preissteigerungen.

Forderung nach staatlichen Steuersenkungen

Leclerc betonte, dass präzise Prognosen derzeit kaum möglich seien. Die Preisentwicklung hänge fast vollständig von den geopolitischen Entwicklungen ab.

Sollte die Teuerungswelle jedoch länger anhalten und die Verbraucher überfordern, sieht der Handelschef die Politik in der Pflicht. Ab einer gewissen Schwelle müssten die Regierungen reagieren und die Steuerlast auf Kraftstoffe direkt senken.

Spannungen an der Straße von Hormus belasten Ölmärkte

Hintergrund der Preissprünge sind die wieder aufgeflammten militärischen Konfrontationen zwischen den USA und dem Iran. Die US-Armee griff erneut ein, um das Legen von Seeminen und Angriffe im strategisch entscheidenden Nadelöhr der Straße von Hormus zu verhindern.

Trotz der anhaltenden Reibereien im Persischen Golf versuchte US-Vizepräsident JD Vance zu beruhigen. Der Transport von Erdöl und Flüssiggas durch die Meerenge habe inzwischen fast wieder das Niveau von vor der Zuspitzung erreicht.

Entlastungspakete für besonders betroffene Branchen

Um die Folgen der hohen Energiekosten abzufedern, greifen Staaten weiterhin zu Stützungsmaßnahmen. In Frankreich verlängert die Regierung gezielte Beihilfen für September und Oktober für Landwirte, Fischereibetriebe und die Bauwirtschaft, während Transportunternehmen nicht mehr berücksichtigt werden.

Die monatlichen Kosten für diese staatlichen Hilfen belaufen sich auf 70 Millionen Euro. Leclerc begrüßte diesen Schritt ausdrücklich, da stark abhängige Branchen und Vielfahrer angesichts der aktuellen Marktlage dringend Unterstützung benötigten.