Stammzellenspende statt Klinikalltag: So arbeitet und verdient eine DKMS-Pflegerin
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Christina arbeitet im DKMS Collection Center in Köln und betreut dort Stammzellenspenden.
Ein Job mit Sinn und Struktur
Der Arbeitstag von Christina beginnt bereits kurz nach fünf Uhr morgens. Während ihr Ehemann die Kinder versorgt, startet Christina um 7 Uhr ihren Dienst im DKMS Collection Center in Köln. Ihre Hauptaufgabe: Die Betreuung von Stammzellenspenden, die für Blutkrebspatienten lebenswichtig sind.
Ihre tägliche Routine umfasst den Aufbau der medizinischen Geräte für die Zellgewinnung sowie die engmaschige Begleitung der Spender während des mehrstündigen Prozesses. Zudem koordiniert sie den Weitertransport der wertvollen Spenden.
Gehalt und Arbeitszeitmodell
Christina arbeitet heute in Teilzeit mit einem Beschäftigungsgrad von 60 Prozent. Ihr monatliches Bruttogehalt liegt bei 2400 Euro. Als Medizinproduktebeauftragte kommen weitere 200 Euro hinzu. Durch zusätzliche Wechseldienstzulagen, Rufbereitschaften und einen Arbeitgeberzuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge erreicht sie ein Brutto-Gesamteinkommen von bis zu 2750 Euro.
Nach Abzügen bleiben ihr etwa 1900 Euro netto. Für eine einwöchige Rufbereitschaft, die etwa alle drei bis vier Monate anfällt, erhält sie zusätzlich 500 Euro brutto.

Mehr Lebensqualität durch Planung
Nach Jahren im klassischen Krankenhausdienst suchte Christina nach einem Modell, das Beruf und Familienleben besser vereinbar macht. Der Wegfall des klassischen Schichtdienstes ist für sie ein entscheidender Gewinn an Lebensqualität.
Die Organisation ihres Alltags teilt sie sich mit ihrem Mann, wobei beide Elternteile sowohl finanzielle als auch logistische Verantwortung tragen. Für Christina ist die Tätigkeit bei der DKMS nicht nur ein Job, sondern eine Arbeit, bei der sie einen direkten, positiven Beitrag zur Versorgung schwer erkrankter Menschen leistet.
