Stefan Mross bricht Schweigen über das tödliche Familien-Drama
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Stefan Mross äußert sich zu der Familientragödie aus dem Jahr 2021.
Ein Anruf veränderte alles
Die Erinnerung an das Jahr 2021 ist für Stefan Mross bis heute eine schwere Last. In einem Gespräch berichtet der 50-Jährige von dem Moment, als er die Nachricht vom gewaltsamen Tod zweier naher Angehöriger erhielt.
„Das Schlimmste war, wie der Anruf kam von meinem Bruder“, erinnert sich Mross. Seine Tante und seine Cousine kamen in jenem Jahr bei einem Verbrechen ums Leben, das die gesamte Familie erschütterte.
Die Folgen der Tat
Mross beschreibt die Zeit nach dem Vorfall als eine „ganz schlimme Zeit“. Besonders der Zustand seiner Mutter bereitet ihm Sorge; er ist überzeugt, dass die Geschehnisse bei ihr einen tiefen psychischen „Knacks“ hinterlassen haben.
Für den Sänger steht der menschliche Verlust im Vordergrund. Dass der Täter eine ganze Familie zerstört habe, schmerze ihn auch Jahre nach der Tat am meisten.
Stefan Mross bei einem öffentlichen Auftritt.
Hintergrund der Tat
In der Nacht vom 5. auf den 6. Mai 2021 wurden die 76-jährige Tante und die 50-jährige Cousine von Mross in Wals-Siezenheim bei Salzburg erschossen.

Der juristische Prozess endete im Juli 2022: Ein Geschworenengericht verurteilte den Täter, einen ehemaligen Privatdetektiv namens Gottfried O., wegen zweifachen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe. Das Oberlandesgericht Linz bestätigte das Urteil im April 2023 und wies einen Antrag auf Strafmilderung ab.
Keine Rachegedanken
Trotz der Schwere der Tat äußert sich Mross überraschend versöhnlich gegenüber dem verurteilten Mörder. „Ich wünsche dem Typen trotzdem das Beste“, erklärt er.
Für ihn sei es lediglich entscheidend, dass der Täter dauerhaft aus der Gesellschaft entfernt bleibt und im Gefängnis verbleibt. Alles Weitere sei für ihn zweitrangig.

