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Strompreis-Schock bei den Stadtwerken: Bis zu 300 Euro mehr – so wehren Sie sich jetzt sofort

Ein Brief mit einer Ankündigung zur Strompreiserhöhung der Stadtwerke auf einem Küchentisch Aktuelle News

Ein unbedachter Brief der Stadtwerke kann Sie jährlich hunderte Euro extra kosten.

Ein unscheinbarer Brief der Stadtwerke im Kasten sorgt bei vielen Mietern und Hausbesitzern aktuell für Frust: Bei etlichen Kunden klettert die Stromrechnung um bis zu 300 Euro mehr pro Jahr nach oben. Wer diese Preiserhöhung jetzt einfach stillschweigend abbuchen lässt, verschenkt bares Geld.

Die gute Nachricht: Sie sind den Preissprüngen Ihres lokalen Grundversorgers keineswegs hilflos ausgeliefert. Sobald die Nachricht über teurere Kilowattstunden ins Haus flattert, halten Sie einen echten Trumpf in den Händen.

Warum erhöhen viele Stadtwerke mitten im Jahr die Strompreise?

Hinter den Preissteigerungen stecken meist gestiegene Netzentgelte und staatliche Abgaben, die die Versorger direkt an die Endkunden weiterreichen. Auch langfristige Einkaufsverträge aus Zeiten von Energieengpässen belasten manche Stadtwerke noch heute.

Während die Beschaffungspreise an den Strombörsen eigentlich gesunken sind, kalkulieren viele traditionelle Anbieter ihre Tarife weiterhin sehr vorsichtig. Das führt dazu, dass Kunden in der Grundversorgung oft deutlich mehr zahlen als Wechsler auf dem freien Markt.

Der Joker: Was bringt Ihnen das Sonderkündigungsrecht?

Erhöhen die Stadtwerke den Arbeitspreis oder den Grundpreis, haben Sie laut Gesetz ein sofortiges Sonderkündigungsrecht. Völlig egal, wie lange Ihr Vertrag eigentlich noch laufen würde.

Die Frist dafür ist allerdings extrem knapp: Oft haben Sie nur bis zu dem Tag Zeit, an dem die neuen Preise wirksam werden. Reagieren Sie nicht, gilt die Erhöhung automatisch als akzeptiert.

Wie wehren Sie sich am schnellsten gegen teuren Stadtwerke-Strom?

Viele Verbraucher scheuen den Aufwand, weil sie bürokratischen Stress oder gar eine Stromunterbrechung befürchten. Dabei dauert der gesamte Prozess am Smartphone oder Laptop keine zehn Minuten.

Schritt-für-Schritt: So wechseln Sie blitzschnell den Anbieter

Befolgen Sie einfach diesen Ablauf, um ohne Risiko in einen günstigeren Tarif zu kommen:

  • Schritt 1: Notieren und fotografieren Sie am Tag der Kündigung Ihren aktuellen Zählerstand direkt am Stromkasten.
  • Schritt 2: Kündigen Sie bei einer Preiserhöhung immer selbst schriftlich per E-Mail bei den Stadtwerken und berufen Sie sich ausdrücklich auf Ihr Sonderkündigungsrecht.
  • Schritt 3: Nutzen Sie Vergleichsportale und achten Sie auf Tarife mit maximal 12 Monaten Laufzeit sowie einer Preisgarantie für den gesamten Zeitraum.
  • Schritt 4: Schließen Sie den neuen Vertrag online ab – der neue Versorger übernimmt ab diesem Moment die restliche Abwicklung.

Muss man Angst haben, dass plötzlich das Licht ausgeht?

Diese Sorge ist in Deutschland völlig unbegründet, da die Stromversorgung lückenlos gesetzlich geschützt ist. Selbst wenn ein Wechselanbieter pleitegeht oder Termine sich überschneiden, springt automatisch der lokale Grundversorger ein.

Niemand sitzt in Deutschland wegen eines Anbieterwechsels im Dunkeln. Sie beziehen exakt denselben Strom aus derselben Leitung – nur zu einem spürbar günstigeren Monatspreis.

3 versteckte Hebel, um sofort Stromkosten einzusparen

Neben dem Tarifwechsel können Sie Ihren Verbrauch mit wenigen Handgriffen spürbar drosseln. Oft verstecken sich die größten Stromfresser an Orten, an die man selten denkt.

  • Standby-Geräte abschalten: Schaltbare Steckdosenleisten für TV, Spielekonsole und Router-Zubehör sparen bis zu 80 Euro im Jahr.
  • Kühlschrank-Temperatur prüfen: Sieben Grad im oberen Fach reichen völlig aus, jedes Grad kälter treibt den Stromverbrauch um rund sechs Prozent nach oben.
  • Eco-Modus nutzen: Geschirrspüler und Waschmaschine brauchen im Eco-Programm zwar länger, verbrauchen aber durch geringeres Aufheizen drastisch weniger Energie.