Super E10 erreicht 2,215 Euro pro Liter: Neuer Rekordstand an den Zapfsäulen
Aktuelle News
Die Spritpreise bewegen sich bundesweit auf einem neuen Höchststand.
Autofahrer in Deutschland zahlen für Benzin so viel wie noch nie zuvor. Der bundesweite Tagesdurchschnitt für einen Liter Super E10 stieg laut ADAC auf 2,215 Euro.
Damit wurde der bisherige Höchstwert von 2,203 Euro aus dem März 2022 übertroffen. Wer einen regulären 50-Liter-Tank komplett füllt, zahlt aktuell im Schnitt 110,75 Euro.
Hohe Kraftstoffpreise an einer deutschen Tankstelle.
Verantwortlich für den massiven Anstieg sind vor allem anziehende Rohölpreise infolge geopolitischer Spannungen im Nahen Osten. Zwar lag der inflationsbereinigte Benzinpreis im Jahr 2012 noch höher, nominal markiert die aktuelle Notierung jedoch einen historischen Höchststand.
Mit einer erneuten staatlichen Entlastung in Form einer Spritpreisbremse ist derzeit nicht zu rechnen.
Konkrete Maßnahmen gegen hohe Spritrechnungen
Trotz des hohen Preisniveaus lässt sich der eigene Kraftstoffverbrauch durch gezielte Anpassungen spürbar reduzieren.
Fahrweise und Technik anpassen
- Reifendruck leicht erhöhen: Ein um 0,2 Bar über die Herstellerempfehlung erhöhter Reifendruck verringert den Rollwiderstand des Fahrzeugs und senkt dadurch den Verbrauch.
- Drehzahl niedrig halten: Der TÜV empfiehlt eine vorausschauende und konstante Fahrweise bei etwa 2.000 Umdrehungen pro Minute, um den Motor im effizienten Bereich zu betreiben.
- Gezielt am Vormittag tanken: Nach Auswertungen des ADAC fallen die Preise häufig im Laufe des Vormittags und erreichen kurz vor 12 Uhr mittags ein relatives Tief, bevor viele Stationen die Preise wieder anheben.

