Super E10 spart 6 Cent pro Liter: Warum die Angst vor Motorschäden laut ADAC unbegründet ist
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Zapfpistolen für Benzin an einer Tankstelle.
Viele Autofahrer greifen an der Zapfsäule aus Gewohnheit oder Vorsicht weiterhin zu Super E5. Dabei liegt der Preisunterschied zu Super E10 laut aktuellen Auswertungen des ADAC bei rund sechs Cent pro Liter.
Bei einer Tankfüllung von 60 Litern ergibt das eine direkte Ersparnis von etwa 3,60 Euro. Hochgerechnet auf eine durchschnittliche Jahresfahrleistung von 12.000 Kilometern bleiben so rund 50 Euro mehr im Geldbeutel.
Sorge vor Motorschäden laut ADAC unbegründet
Während Super E5 bis zu fünf Prozent Bioethanol enthält, sind es bei Super E10 bis zu zehn Prozent. Die bei der Einführung im Jahr 2011 verbreitete Befürchtung, der höhere Ethanolanteil könne Motoren oder Leitungen beschädigen, hat sich in der Praxis nicht bestätigt.
Dem ADAC sind bei Fahrzeugen mit Freigabe keinerlei Motorschäden bekannt, die auf den Betrieb mit Super E10 zurückzuführen wären.
So prüfen Sie die Freigabe Ihres Fahrzeugs
Nahezu alle modernen Benziner vertragen den Biokraftstoff problemlos. Ein entsprechender Hinweis findet sich meist direkt auf der Innenseite der Tankklappe oder in der Betriebsanleitung.

Auskunft geben zudem Werkstätten und Herstellerlisten im Internet. Lediglich wenige ältere Pkw-Modelle sowie einige hochgezüchtete Sportwagen sind weiterhin auf Super E5 oder Super Plus angewiesen.
Geringer Mehrverbrauch schmälert Ersparnis kaum
Bioethanol weist einen geringfügig niedrigeren Energiegehalt auf als herkömmliches Benzin. Aus diesem Grund verbraucht ein Motor mit E10 im Schnitt etwa ein Prozent mehr Kraftstoff.
Dieser rechnerische Mehrverbrauch ist im Alltag kaum messbar. Bei einem Preisabstand von mehreren Cent pro Liter überwiegt der finanzielle Vorteil an der Kasse deutlich.
Tageszeit entscheidet über den Preis
Neben der Kraftstoffsorte beeinflusst auch der Zeitpunkt des Tankens die Gesamtkosten. An den Zapfsäulen zeigt sich über den Tag hinweg eine feste Dynamik: Vor der Preisanpassung um 12 Uhr ist der Sprit häufig am günstigsten, danach klettern die Preise und sinken bis zum Abend wieder schrittweise.
