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Tesla Roadster hebt ab: Elon Musk zeigt fliegenden Prototyp mit Raketendüsen

0 auf 100 km/h in 0,59 Sekunden: Tesla zeigt fliegenden Roadster mit Raketen-Triebwerken Ratgeber & Tipps

0 auf 100 km/h in 0,59 Sekunden: Tesla zeigt fliegenden Roadster mit Raketen-Triebwerken

Der neue Tesla Roadster beschleunigt in unter einer Sekunde auf Tempo 100 und kann dank integrierter Schubdüsen tatsächlich über kurze Distanzen abheben. Bei der spektakulären Vorführung auf dem texanischen SpaceX-Gelände vollführte der Prototyp des elektrischen Zweisitzers eine vollständige Drehung in der Luft, bevor er auf seinen Rädern landete. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 370 km/h und zehn Druckluft-Triebwerken markiert das Modell einen radikalen Kurswechsel im Sportwagensegment, wirft jedoch erhebliche Fragen bezüglich der rechtlichen Straßenzulassung auf.

Die Premiere fand bewusst fahrerlos statt, um jedes Sicherheitsrisiko während der extremen Flugmanöver auszuschließen. Das Fahrzeug fuhr eine steile Rampe hinauf, hing kurzzeitig kopfüber an der Decke – gehalten von Ventilatoren, die Unterdruck erzeugten – und glitt anschließend mithilfe von Kaltgasdüsen kontrolliert zu Boden. Was auf den ersten Blick wie ein Science-Fiction-Film wirkt, soll nach den Plänen des Herstellers tatsächlich auf regulären Straßen unterwegs sein.

Flugfähige Schubdüsen statt reiner Elektro-Power

Die technische Umsetzung der Flugfähigkeit basiert auf Systemen der Raumfahrt. Anstelle herkömmlicher Raketentreibstoffe nutzt der Supersportwagen Ultrahochdruck-Lufttanks aus Kohlefaser. Diese speisen insgesamt zehn Schubdüsen, die nicht nur für vertikalen Auftrieb sorgen, sondern das Fahrzeug am Boden zusätzlich auf die Fahrbahn pressen oder extrem beschleunigen können.

Dieses Auto soll das beste Auto für Menschen sein, die selbst fahren wollen. Um das zu erreichen, wollten wir die Gesetze der Physik brechen.

Besonders bemerkenswert: Das Fahrzeug ist darauf ausgelegt, seine internen Druckluftspeicher im laufenden Betrieb selbstständig wieder zu befüllen. Ein verstellbarer Heckflügel passt den Anstellwinkel kontinuierlich an die Fahrsituation an, um den optimalen Abtrieb zu generieren, während Sensoren den exakten Luftbedarf berechnen.

Design inspiriert von Kampfjets

Optisch unterscheidet sich das finale Konzept drastisch von früheren Entwürfen. Die ehemals rundlichen Linien wurden durch eine kantige Formsprache ersetzt, die sich an Flugzeugen wie dem Aufklärer SR-71 sowie dem Kampfjet F-35 orientiert. Eine weiße Lackierung trifft auf markante, goldgetönte Scheiben, die optisch an die Visiere von Raumfahrtanzügen angelehnt sind.

Im reduzierten Innenraum ersetzt ein Steuerhorn das traditionelle runde Lenkrad. Um das Fahrzeuggewicht drastisch zu senken, wurden die Sitze direkt in die Rahmenstruktur des Chassis eingeformt.

Zahlen und Fakten zum neuen Supersportler

Zahlen und Fakten zum neuen Supersportler

Trotz der extremen Leistungswerte müssen Kaufinteressenten bei bestimmten Parametern Abstriche machen. Während das Basisfahrzeug in unter 1,6 Sekunden die Marke von rund 97 km/h passiert, erreichte ein Testexemplar bei der Vorführung diesen Wert in lediglich 0,81 Sekunden. Allerdings halbiert sich die Reichweite im Vergleich zu früheren Versprechungen auf über 483 Kilometer pro Akkuladung.

Parameter Spezifikation
Beschleunigung (0–100 km/h) Unter 1,0 Sekunde (Testwert: 0,81 s auf ~97 km/h)
Höchstgeschwindigkeit 370 km/h
Reichweite Mehr als 483 Kilometer
Antriebselemente Elektroantrieb plus 10 Druckluft-Schubdüsen
Geplanter Produktionsstart 2028

Mythos Straßenzulassung: Was ist realistisch?

In der Öffentlichkeit kursiert oft die Annahme, ein gezeigter Prototyp könne ohne grundlegende Änderungen direkt in Serie gefertigt werden. Bei einem Fahrzeug mit Kaltgasdüsen und Flugeigenschaften greifen jedoch strikte Sicherheitsbarrieren. Der Hersteller räumt selbst ein, dass der Tesla Roadster nicht vordergründig auf Sicherheit getrimmt ist und eine Genehmigung für den regulären Straßenverkehr vor immensen juristischen Hürden steht.

Ist die Vorstellung eines superschnellen Autos, das über kurze Strecken fliegen kann, cool? Ja. Birgt sie das Risiko tödlicher Unfälle und juristischer Klagen? Ebenfalls ja.

Branchenbeobachter werten die Vorführung vor allem als technologisches Schaulaufen, um etablierte Sportwagenhersteller unter Druck zu setzen. Der kommerzielle Erfolg gilt keineswegs als gesichert, wenngleich das Modell langfristig das einzige Fahrzeug im Portfolio der Marke bleiben soll, das weiterhin primär für menschliche Fahrer konzipiert ist.

Bestellprozess und Verfügbarkeit

Bestellprozess und Verfügbarkeit

Trotz der langen Wartezeit bis zum anvisierten Produktionsstart im Jahr 2028 können Kaufinteressenten den Wagen bereits vormerken. Der Ablauf für Vorbesteller gliedert sich in verbindliche Schritte:

  • Auswahl der Modellvariante: Zur Wahl stehen die Versionen „Performance“, „Thrust“ mit Schubdüsen sowie das Modell „Rocket“, das derzeit ausschließlich auf Einladung zugänglich ist.
  • Für das Modell Performance ist eine sofortige Anzahlung von 5.000 Euro fällig, gefolgt von weiteren 45.000 Euro innerhalb von zehn Tagen.
  • Interessenten der Thrust-Version müssen eine Reservierungsgebühr von 250.000 US-Dollar hinterlegen.

Genaue finale Endpreise für die jeweiligen Fahrzeuge wurden bislang nicht kommuniziert. Ob die Schubdüsen am Ende tatsächlich auf öffentlichen Straßen zünden dürfen, bleibt eine der spannendsten Rechtsfragen der kommenden Jahre.

💡 Die Kombination aus Raketentechnik und Sportwagenbau sprengt alle bisherigen Grenzen im Automobilsektor.

🔍 Zwischen spektakulären Prototypen-Stunts und einer weltweiten Straßenzulassung liegen bis 2028 noch erhebliche ingenieurtechnische und behördliche Barrieren.

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