Therabody Theraface Glo im Härtetest: 504 LEDs und Kopfhautmassage für 233 Euro
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Die Theraface Glo verbindet LED-Lichttherapie mit einer integrierten Kopfhautmassage.
Therabody Theraface Mask Glo LED-Hautpflegemaske in Weiß.
Rund ein Jahr nach dem Verkaufsstart der ersten Theraface Mask bringt das US-Unternehmen Therabody eine überarbeitete und preislich deutlich reduzierte Variante auf den Markt. Die Theraface Glo kostet mit rund 233 Euro nur etwa die Hälfte des ursprünglichen Modells und ordnet sich im preislichen Mittelfeld der Hardshell-LED-Masken ein.
Gegenüber der ersten Modellgeneration wurde die Ausstattung leicht gestrafft: Neben einer etwas kürzeren Akkulaufzeit beschränkt sich die Vibrationstechnologie nun rein auf die Kopfhaut.
Lichtmodi und Vibrationsmotoren: Die technische Ausstattung
In der Maske sind insgesamt 504 LEDs verbaut. Das Gerät bietet drei verschiedene Lichttherapie-Optionen: reines Blaulicht, Rotlicht sowie eine kombinierte Anwendung aus rotem Licht und Infrarotlicht.
Therabody Theraface Mask Glo LED-Hautpflegemaske in Weiß im Detail.
Seitenansicht der Theraface Glo Maske.
Ein Alleinstellungsmerkmal sind die in den Haltegurten integrierten Micro-Motoren. Diese erzeugen während der Behandlung eine Kopfhautmassage in den drei Intensitätsstufen „Relax“, „Refresh“ und „Relieve“.
Rückseite der Maske mit Befestigungssystem.
Innenansicht mit den verbauten LEDs.
Die Steuerung erfolgt unkompliziert über Tasten am Gehäuse. Die rechte Taste aktiviert das voreingestellte zwölfminütige Lichtprogramm, während die linke Taste die Vibrationsmodi wechselt oder abschaltet.
Bedienelemente an der Außenseite der Maske.
Nahaufnahme der verstellbaren Gurte.
Ergonomie, Gewicht und Akkulaufzeit
Therabody verzichtet auf Öffnungen für Mund und Nase, wodurch das Gesicht vollflächig abgedeckt wird. Diese geschlossene Bauweise erfordert anfänglich etwas Gewöhnung, beeinträchtigt die Sauerstoffzufuhr im Praxisbetrieb jedoch nicht.
Innenbereich mit integriertem Augenschutz.
Theraface Glo in der Frontansicht.
Mit 514 Gramm fällt die Maske trotz einer leichten Gewichtsreduktion spürbar schwer aus. Zudem arbeiten die Vibrationsmotoren mit einer deutlich hörbaren Lautstärke, weshalb lärmempfindliche Personen auf Noise-Canceling-Kopfhörer zurückgreifen müssen.
Detailaufnahme des Gehäuserahmens.
Der integrierte Akku liefert Energie für bis zu 60 Minuten Betriebszeit, was genau fünf Durchläufen à zwölf Minuten entspricht. Aufgeladen wird das Gerät in rund 90 Minuten über einen standardmäßigen USB-C-Anschluss.

Praxistest und klinische Studienlage
Im dreieinhalbwöchigen Praxiseinsatz mit täglichen Blaulicht-Sitzungen heilten oberflächliche Entzündungen und Pickel merklich schneller ab. Eine langfristige Vorbeugung gegen neue Unreinheiten lässt sich nach diesem Zeitraum jedoch noch nicht wissenschaftlich belegen.
Der Hersteller stützt seine Wirksamkeitsversprechen auf eine unabhängige zwölfwöchige Studie von Eurofins CRL Research Labs mit 104 Teilnehmenden. Neben der Maske selbst liefert Therabody ein Ladekabel und eine integrierte Schutzbrille mit; ein Aufbewahrungsbeutel oder Ständer fehlt im Paket.
Dermatologische Einschätzung von Dr. Afschin Fatemi
Experten aus der Dermatologie betrachten frei verkäufliche LED-Masken differenziert. Dr. Afschin Fatemi, Facharzt für Dermatologie und Gründer der S-thetic Klinikgruppe, betont die Diskrepanz zwischen Heimgeräten und medizinischer Lichttherapie.
Zwar seien die antibakteriellen Eigenschaften von Blaulicht sowie die entzündungshemmende Wirkung von Rotlicht wissenschaftlich grundsätzlich plausibel, die bekannten Effekte stammten jedoch überwiegend aus Untersuchungen mit professionellen medizinischen Geräten.
Frei verkäuflichen Masken fehle es häufig an der notwendigen Lichtintensität, um klinisch relevante Resultate zu erzielen. Entsprechende Geräte stellen laut Dr. Fatemi keinen vollwertigen Ersatz für etablierte dermatologische Behandlungsformen dar.
Vergleich der technischen Daten
Im direkten Vergleich mit Konkurrenzmodellen wie der Shark Cryo Glow (480 LEDs, 477 Gramm, integrierte Augenk 패d-Kühlung) setzt Therabody auf mehr Leuchtdioden und ein eigenständiges Vibrationskonzept:
- LED-Anzahl: 504 Dioden (Therabody) vs. 480 Dioden (Shark)
- Lichtprogramme: Rot, Blau sowie Rot + Infrarot
- Behandlungsdauer: Feste 12-Minuten-Intervalle
- Gewicht: 514 Gramm
- Besonderheit: Micro-Motoren für Kopfhautstimulation










