Tödlicher Schuss auf drei Meter hohem Hochsitz bei Dürrholz: Ermittlungen gegen 58-jährigen Jäger
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Ein Wolf im Wolfsgehege im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald.
Tragischer Vorfall bei nächtlicher Jagd im Westerwald
In der Nacht zum Montag kam es bei Dürrholz im Westerwald zu einem tödlichen Zwischenfall während der Jagd. Gegen 0:25 Uhr fiel im Bereich eines Maisfelds ein Schuss, der einen 50-jährigen Jäger tödlich verletzte.
Nach ersten Erkenntnissen befand sich der Getroffene zum Zeitpunkt der Schussabgabe auf einem rund drei Meter hohen Hochsitz.
Ein Wolf ist im Wolfsgehege im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald zu sehen.
Staatsanwaltschaft Koblenz leitet Ermittlungen ein
Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung aufgenommen. Beschuldigt wird ein 58-jähriger Jäger, der das entsprechende Jagdrevier gepachtet hat.
Die Behörden werten das Geschehen nach derzeitigem Stand als Unfall. Bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens gilt für den Schützen die Unschuldsvermutung.

Unklarheiten über Wärmebildtechnik und Flugbahn
Der 58-jährige Revierpächter besaß nach Behördenangaben eine Wärmebildkamera. Unklar ist bislang, ob diese Technik beim Abgeben des tödlichen Schusses im Einsatz war.
Zu der Frage, ob das Geschoss möglicherweise als Querschläger abgelenkt wurde, machte die Staatsanwaltschaft bislang keine weiteren Angaben.

