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Tödlicher Unfall am Fahrgeschäft Hangover auf der Wiesn: Was am Freifallturm geschah

Freifallturm Hangover auf dem Münchner Oktoberfest Aktuelle News

Das Fahrgeschäft Hangover auf der Münchner Theresienwiese war Schauplatz eines tödlichen Arbeitsunfalls.

Ein 52-jähriger Sicherheitsmitarbeiter ist auf dem Münchner Oktoberfest am 85 Meter hohen Freifallturm Hangover von einer herabfahrenden Gondel erfasst worden und nach Reanimationsversuchen im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen. Erste Untersuchungen der Polizei und Sachverständigen schließen einen technischen Defekt an der Anlage aus, während die Rekonstruktion des genauen Unfallhergangs im Gefahrenbereich weiter andauert.

Das Unglück ereignete sich am Montagabend direkt an der beliebten Hochfahr-Attraktion. Rettungskräfte konnten den eingeklemmten 52-Jährigen zwar vor Ort zunächst wiederbeleben, doch die erlittenen Traumata erwiesen sich in der Klinik als fatal. Um die genaue Ursache lückenlos aufzuklären, befragen Ermittler nun Zeugen und prüfen die Sicherheitsvorkehrungen vor Ort.

Der Vorfall am Freifallturm: Was bisher bekannt ist

Nach den bisherigen behördlichen Erkenntnissen befand sich der Mitarbeiter zum Zeitpunkt des Aufpralls in einem Areal des Fahrgeschäfts, das während der Fahrt streng abgesperrt und für Personal nicht betretbar ist. Die herabsausende Personengondel traf den Mann mit hoher Wucht. Wieso der erfahrene Security-Mitarbeiter dennoch in diese Sicherheitszone trat, ist zentraler Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Familienangehörige des 52-Jährigen äußerten sich fassungslos über die Geschehnisse. Sein 26-jähriger Sohn beschrieb seinen Vater als extrem vorsichtig im Dienst: Noch am Vortag habe er sich an einem anderen Geschäft geweigert, einen verlorenen Gegenstand eines Gastes aus dem Schienenbereich zu holen, da dies lebensgefährlich gewesen wäre. Umso unbegreiflicher bleibt für das Umfeld, warum der Sicherheitsmann am Unglücksabend den Gefahrenbereich des Turms betrat.

Ermittlungsschritte und Sicherheitsbereiche

Die Klärung eines solchen Vorfalls auf einem Großvolksfest erfordert präzise Analysen mehrerer Fachstellen:

  • Sicherung von Spuren: Detaillierte Vermessung des Einstiegs- und Bremsbereichs rund um den Turm.
  • Zeugenaussagen: Befragung von Passagieren, Umstehenden und Kollegen, die den Vorfall unmittelbar beobachtet haben.
  • Klärung der Verantwortlichkeit: Prüfung, ob strafrechtlich relevantes Fehlverhalten oder Versäumnisse vorliegen.

Fakten-Check: Technische Mängel versus Sicherheitszone

Bei Unfällen an Großfahrgeschäften kursieren in der Öffentlichkeit oft rasch Spekulationen über Materialversagen oder fehlerhafte Notbremssysteme. Im Fall des Münchner Freifallturms ergaben die ersten Überprüfungen jedoch ein klares Bild: Die Steuerung und die Fangvorrichtungen der 85-Meter-Anlage arbeiteten fehlerfrei.

Kriterium Aktueller Ermittlungsstand
Technischer Zustand Keine Mängel an Bremsen oder Gondelführung festgestellt
Unfallursache Aufenthalt im gesperrten Gefahrenbereich während des Betriebs
Opfer 52-jähriger Sicherheitsmitarbeiter
Betriebsstatus Freigabe und Wiederinbetriebnahme nach behördlicher Prüfung

Da der Hangover alle technischen Sicherheitsstandards erfüllte, erteilten die zuständigen Prüfer und Behörden bereits am Folgetag wieder die Freigabe für den Fahrgastbetrieb. Weniger als 24 Stunden nach dem Ereignis nahm das Fahrgeschäft den Publikumsverkehr wieder auf.

Bestürzung bei Betreibern und Angehörigen

Das Unglück löste bei den Verantwortlichen und Festbesuchern tiefes Entsetzen aus. Das Team des Fahrgeschäfts stand nach dem Vorfall unter Schock.

„Unser ganzes Team ist geschockt und entsetzt“

Die Betreiberfamilie sprach den Hinterbliebenen ihr Mitgefühl aus, während die Polizei weiterhin Personen sucht, die das Geschehen aus nächster Nähe gesehen haben. Nach Angaben der Behörden werden die abschließenden Untersuchungen zur Rekonstruktion aller Details noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

💡 Großveranstaltungen stellen für Sicherheitsdienste und Betreiber höchste Anforderungen an die Unfallprävention in abgesperrten Arealen.

🔍 Behörden und Sachverständige setzen auf lückenlose Aufklärung, um solche Zwischenfälle künftig gänzlich auszuschließen.

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